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Portugiesische Galeere


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Portugiesische Galeere

Portugiesische Galeere ( Physalia physalis )
Systematik
Klasse : Hydrozoen (Hydrozoa)
Ordnung : Staatsquallen (Siphonophora)
Unterordnung : Cystonectae
Familie : Physaliidae
Gattung : Seeblasen ( Physalia )
Arten: Portugiesische Galeere ( P. physalis )
Als Portugiesische Galeere ( Physalia physalis ) bezeichnet man eine Art aus der Gattung der Seeblasen ( Physalia ) die zu den Staatsquallen (Siphonophora) gezählt Im weiteren Sinne werden manchmal auch eng Arten aus derselben Gattung wie z. B. Physalia utriculus als Portugiesische Galeere bezeichnet. Die weitverbreitetste im engeren Sinne gemeinte Art ist jedoch Physalia physalis .

Inhaltsverzeichnis

Aufbau des Tieres

Das Tier selbst ist eine Polypenkolonie wenn sie die Erscheinungsform einer Qualle hat. Ihr Name verweist auf die der Polypen die sich im Lauf der Evolution zu Kolonien zusammen getan haben. Die Einzeltiere bleiben ihres Lebens miteinander verbunden. Jede Portugiesische Galeere aus einer Vielzahl von Polypen mit spezialisierten Fresspolypen Geschlechtsglocken Wehrpolypen Deckblätter und Fangfäden kooperieren Einzeln sind sie nicht lebensfähig.

Vorkommen

Im Pazifischen Ozean z. B. vor Nauru .

Aussehen

Die objektiv hübsche bläulich schimmernde Gasblase mit Kohlendioxid (CO2) und Stickstoff (N2) gefüllt und sorgt für den Sie wird als Segel genutzt und von einzigen Polypen gebildet. Die Tentakel sind etwa 15 m lang können in seltenen Fällen bis zu 50 m erreichen.

Erkennungsmerkmale

Blauviolett schimmernde bis 30 cm messende Gasblase mit zahlreichen blauen weißen oder rotvioletten Die Physalia utriculus ist kleiner - ca. 5 bis cm

Gift

An den Tentakeln finden sich bis 1000 Nesselkapseln pro cm die ein Giftgemisch verschiedenen Eiweißen enthalten. Dieses wirkt schon bei Hautkontakt an den Nervenzellen wo es zu einer Überregung führt. bleibt die Muskulatur ständig kontrahiert Atemstillstand und Herzversagen sind die Folge.

Sofortmaßnahmen bei Hautkontakt

  • Keinen Druck auf die Nesselfäden ausüben.
  • Auf keinen Fall darf die vernesselte mit Süßwasser gespült werden da dies die Nesselzellen recht zum Platzen anregt. Großzügige Spülungen also mit Salzwasser . Auf keinen Fall versuchen die Nesselzellen - auch hier wäre ein Platzen noch Zellen mit vermehrtem Giftausstoß die Folge.
  • Betroffene Stellen mit trockenem Sand bedecken vorsichtig mit einem Spatel abstreichen.
  • Um den Schmerz zu lindern kann 5%ige Essiglösung auf der Haut verteilt werden einreiben) und 30 Minuten wirken lassen. Anschließend (Salzwasser) und erneut Essiglösung für 20-30 Minuten lassen.
Ärtzliche Hilfe ist unumgänglich!

Eine weitere große Gefahr von Nesselgiften in der hohen Wahrscheinlichkeit einen allergischen Schock erleiden. Deshalb ist es ratsam das Opfer trinken zu lassen sofern es noch bei ist.



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