Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. In den 1960er Jahren wurde vor allem im deutschen der Positivismusstreit ausgetragen. Es ging hierbei um Fragen Erkenntnistheorie und deren moralischen Implikationen. Die Ursprünge dieses Streits liegen schon in den 1940ern in denen der junge Adorno den und die Konzeption der Logik des Wiener Kreises in seinem Aufsatz "Der neueste Angriff die Metaphysik" ( 1937 ) kritisiert.
Als "Gewinner" in der nichtfachlichen Öffentlichkeit der konstanzer Soziologe Ralf Dahrendorf aus dem Streit hervor. Er konnte moderate Sichtweise zwischen den Lagern Poppers und gut hervorbringen.
Popper forderte gemäß seiner Theorie des kritischen Rationalismus dass eine Theorie nur dann wissenschaftlich wenn sie falsifizierbar das heißt widerlegbar bleibt. kann man sich an die zugrunde liegende durch Erfahrung nur annähern.
Die Vertreter der dialektischen Position kritisierten Nichtbeachtung der Werturteile. Kann es überhaupt wertfreie geben? Wesentlich für die gesellschaftliche Analyse für Vertreter der Frankfurter Schule ist das "Wesentliche". Es soll also Wesen der Gesellschaft analysiert werden und nicht Teilbereiche wie Adorno es dem Konstanzer Soziologen Ralf Dahrendorf vorwirft. Soziologie soll gesellschaftliche Misstände aufdecken nicht nur wertfrei deskriptive Analysen liefern.
Die Debatte innerhalb der Soziologie ist bis heute noch nicht abgeschlossen jedoch "erkaltet". Vertreter dialektischer Theorien und des Popperschen kritischen treffen sich inzwischen auf einer pragmatischen Analyseebene.