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Positronen-Emissionstomografie (PET)
Die Positronen-Emissionstomografie ( PET ) ist ein Verfahren der Nuklearmedizin das Schnittbilder von lebenden Organismen erzeugt.
Grundlage der PET ist die Darstellung Verteilung einer radioaktiv markierten Substanz ( Radiopharmakon ) im Organismus. Dabei werden die Struktur allem aber biochemische und physiologische Vorgänge abgebildet funktionelle Bildgebung ).
Radiopharmaka (auch Tracer genannt) sind Substanzen die einem Radionuklid markiert sind. In der PET verwendete sind natürlichen Stoffen chemisch ähnlich und werden vom Körper ähnlich verarbeitet. Zum Beispiel wird (FDG) von den Zellen wie Glucose aufgenommen obwohl an einer Stelle des eine Hydroxylgruppe durch das Radionuklid Fluor-18 ersetzt Anhand des Zerfalls von Fluor-18 kann FDG werden. Die Verteilung von FDG im Körper Rückschlüsse auf den Glucosestoffwechsel verschiedener Gewebe.
Für die PET eignen sich solche die beim Zerfall Positronen aussenden ( β + -Zerfall ). Ein Positron tritt nach kurzer Distanz der Praxis durchschnittlich ca. 1 mm) in mit einem Elektron . Dabei werden beide Teilchen vernichtet und entstehen zwei Photonen Gammastrahlung die sich in einem Winkel von voneinander fortbewegen. Diese Vernichtungsstrahlung ermöglicht den Nachweis und eine Schätzung Lokalisation der Positronenemission.
Das Radiopharmakon wird dem Probanden per oder Inhalation verabreicht. Der PET-Scanner besteht aus die um eine Röhre herum angeordnet sind. Proband wird auf einem beweglichen Tisch so dass der zu untersuchende Körperabschnitt im Zielbereich Detektoren liegt. Das nahezu zeitgleiche Eintreffen zweier in sich gegenüberliegenden Detektoren wird als Zerfallsereignis einer gedachten Linie zwischen diesen Detektoren interpretiert. der Summe vieler solcher Ereignisse wird ein errechnet.
In der Klinik ergänzt die PET stärker strukturell orientierten bildgebenden Verfahren der diagnostischen Radiologie :
Onkologie : Das Radiopharmakon FDG wird von vielen Tumoren angereichert ( metabolic trapping ). Daher eignet sich FDG-PET zur Diagnose Stadienbestimmung und Verlaufsbeobachtung von Krebserkrankungen .
Neurologie : Zur Funktionsuntersuchung des Gehirns wird dem Sauerstoff-150 zur Inhalation gegeben. Anschließend lässt sich Durchblutung des Gehirns in der PET abbilden. Durchblutung in einem Hirnareal lässt auf höhere Aktivität schließen.
Kardiologie : FDG-PET kann zum Nachweis chronisch minderdurchbluteter innerhalb des Herzmuskels herangezogen werden.
In der Forschung findet das Verfahren Einsatz wegen seiner Möglichkeiten der Darstellung biochemischer ( molecular imaging ).
Da PET auf der Gabe einer Substanz beruht muss die Indikation wie bei jedem invasiven (eindringenden) Verfahren gestellt werden.
Die verwendeten Radionuklide sind kurzlebig ( Halbwertzeit z.B. Fluor-18: 110 min). Sie müssen für eine konkrete Untersuchung zeitnah produziert werden können nicht sehr weit transportiert werden. Daher zusätzlich zum Scanner meist ein Teilchenbeschleuniger eingerichtet werden was hohe Anschaffungs- und mit sich bringt.
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