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Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika


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In den Vereinigten Staaten von Amerika ( United States of America USA ) ist der Präsident Regierungschef und Staatsoberhaupt und somit z.B. der Streitkräfte.

Der Präsident wird für eine vierjährige gewählt. Stirbt er vor Beendigung der Amtszeit scheidet aus anderen Gründen aus dem Amt bisher nur Richard M. Nixon anhand der Watergate-Affäre sein Amt abgab acht Präsidenten starben der Amtszeit vier aus natürlichen Gründen vier ermordet) so folgt ihm der Vizepräsident im Amt. Normalerweise wird der Vizepräsident dem Präsidenten mitgewählt. Gerald Ford wurde nach dem Rücktritt von Spiro Agnew von Nixon ernannt und vom US-Kongress aber nie vom Volk gewählt. Bis 1800 Präsident und Vizepräsident nicht getrennt gewählt sondern erstplatzierte wurde Präsident der zweite Vizepräsident. Nachdem Wahl 1800 zu einem Gleichstand zwischen Thomas Jefferson und Aaron Burr geführt hatte wurde durch den 1804 in Kraft getretenen 12. geändert.

Vor der Verabschiedung des 22. Verfassungszusatzes es keine Beschränkung der Wiederwahl außer dem George Washingtons der auf eine dritte Amtszeit verzichtet und dies auch seinen Nachfolgern empfahl. 1912 kandidierte Theodore Roosevelt vergeblich für eine dritte Amtszeit 1940 und 1944 Franklin D. Roosevelt erfolgreich für eine dritte und vierte Beginn der letzteren verstarb er jedoch). Alle Präsidenten hatten sich an Washingtons Vorbild gehalten. 1951 darf jemand nur zweimal zum Präsidenten werden. Rückt ein Vizepräsident nach und es mehr als zwei Jahre der angebrochenen Amtszeit so darf er nur einmal wiedergewählt werden. maximal mögliche Amtszeit beträgt damit 10 Jahre. Lyndon B. Johnson hätte 1968 also erneut kandidieren dürfen wäre er 1976 gewählt worden 1980 nicht einmal.

Das Wahlverfahren läuft indirekt über Wahlmänner . Jeder Staat stellt so viele Wahlmänner er Abgeordnete und Senatoren im Kongress hat. District of Columbia der zu keinem Staat gehört hat Wahlmänner. Die bevölkerungsärmeren Staaten haben dadurch ein Gewicht als ihrer Bevölkerung entspricht. Die Wahlmänner nicht frei in ihrer Stimmabgabe sondern alle eines Staates gehen an den Kandidaten der entsprechenden Staat die meisten Stimmen erzielt hat. kann es geschehen wie zum Beispiel bei Wahl von Präsident Bush 2000 dass ein - hier Al Gore - zwar die der abgegebenen Wählerstimmen hat aber trotzdem unterliegt er nur eine Minderheit der Wahlmännerstimmen hat.

Der Präsident kann in den USA Gegensatz zu parlamentarischen Regierungssystemen das Parlament nicht er hat auch nicht das Recht zur Gesetzesinitiative sondern kann lediglich gegen Gesetzesvorhaben sein Veto einlegen das die beiden Häuser des Kongresses mit Zwei-Drittel-Mehrheit überstimmen können.

Vier Präsidenten wurden gewählt obwohl jemand mehr Stimmen hatte:

Einer wurde niemals - weder als noch als Präsident - gewählt:

  • Gerald Ford 38. Präsident der USA 1974 –

Als erste Frau kandidierte 1872 - lange bevor Frauen in den auf Bundesebene das aktive Wahlrecht hatten - Victoria Woodhull für die Präsidentschaft.

Siehe auch:

US-Vizepräsident Liste der Präsidenten der Vereinigten Staaten von US-Präsidentschaftswahlen 2004 Politisches System der USA Außenpolitisches System der USA



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