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Präsolare Minerale


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Präsolare Minerale oft auch präsolare Körner oder Sternenstaub genannt sind winzige Kristalle die Teil der feinkörnigen Matrix von primitiven Meteoriten sind und bereits vor der Bildung Sonnensystems existierten.

Es wird angenommen dass sie in Supernovaexplosionen oder in der Umgebung roter Riesensterne entstanden sind. Sie wurden später Teil Molekülwolke von der sich letztlich der solare separierte und zu unserem Sonnensystem zusammenstürzte. Den Kollaps des solaren Nebels und die darauffolgende von Planetesimalen von welchen die primitiven Meteorite abstammen haben sie vermutlich überstanden weil aus widerstandsfähigen so genannten refraktären Mineralen bestehen.

Es gibt unterschiedliche Arten präsolarer Kristalle denen bisher die folgenden identifiziert werden konnten:


Bereits Mitte der 1960er Jahre wurden Edelgase mit ungewöhnlichen Isotopenverhältnissen in primitiven Meteoriten gefunden. Dies führte bereits damals zu Schluss dass es präsolare Minerale sind die diesen Meteoriten als Träger dieser Edelgase fungieren. erst 1987 konnten winzige Diamanten und Siliziumkarbidkörner als Träger identifiziert werden (siehe Literaturverweis). aufgewiesene Isotopenanomalien in diesen Mineralen beweisen da Sonnenmaterie eine einigermaßen homogene isotopische Zusammensetzung hat präsolare Herkunft dieser außergewöhnlichen Kristalle.

Präsolare Diamanten haben nur eine Größe wenigen Nanometern weswegen sie auch Nanodiamanten genannt werden. Nanodiamanten neben Siliziumkarbidkristallen die ersten entdeckten präsolaren waren ist relativ wenig über sie bekannt. übrigen präsolare Kristalle haben eine typische Größe Mikrometerbereich und sind deshalb einfacher zu untersuchen.

Präsolare Kristalle werden hauptsächlich mittels Elektronenmikroskopie (SEM/TEM) und Massenspektroskopie (Edelgas-Massenspektroskopie Resonanzionisations-Massenspektroskopie (RIMS) Sekundärionen-Massenspektroskopie (SIMS NanoSIMS )) untersucht.

Referenzen

  • [1] Ahnert-Rohlfs E. (1954) Vorläufige Mitteilung über Versuche zum Nachweis von Staub Mitteilung der Sternwarte Sonneberg 45
  • [2] Lewis R.S. Tang M. Wacker J.F. E. and Steel E. (1987) Interstellar diamonds in meteorites Nature 326 160-162.
  • [3] Bernatowicz T. Fraundorf G. Ming T. E. Wopenka B. Zinner E. and Fraundorf (1987) Evidence for interstellar SiC in the Murray meteorite Nature 330 728.

Weblinks



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