Eng verwandt mit dem Begriff Prophylaxe der Begriff Prävention . Man unterscheidet primäre sekundäre und tertiäre Die primäre Prävention will einen bestehenden Zustand die Gesundheit erhalten. Sekundäre und tertiäre Prävention darauf ab eine bereits behandelte Krankheit vor erneuten Ausbrechen durch präventive Maßnahmen zu verhindern.
Davon abzugrenzen sind Maßnahmen zu Früherkennung von Krankheiten . Diese werden umgangssprachlich oft als Vorsorgeuntersuchung (z.B. Krebsvorsorge) bezeichnet. Diese Untersuchungen dienen ausschließlich der Erkennung von Krankheiten zu einem frühen Zeitpunkt und sind nicht geeignet die zu verhindern. Das Ziel ist Folgeschäden durch frühe Behandlung der Erkrankung auf ein Minimum reduzieren.
Im Gegensatz zur Therapie von Krankheiten bei der die Maßnahmen den Einzelfall zugeschnitten sind werden prophylaktische Maßnahmen pauschal für größere Bevölkerungsgruppen empfohlen. Hierbei besteht Gefahr dass bei bislang gesunden Menschen Nebenwirkungen auftreten. Auch müssen Wechselwirkungen mit beliebigen Medikamenten bedacht werden.
Prophylaktische Maßnahmen können daher nur dann werden wenn der zu erwartende Nutzen sehr ist und Schäden aus der Maßnahme so wie ausgeschlossen sind.
So ist beispielsweise der Nutzen der Tetanus - Impfung gesundheitspolitisch und medizinisch unumstritten. Eine prophylaktische Impfung Milzbrand wie sie nach den Terroranschlägen des 11. Septembers 2001 diskutiert wurde kann wegen der erwartenden Nebenwirkungen nur angeordnet werden wenn die der Erreger unmittelbar zu befürchten ist.
"Sei mäßig in allem atme reine Luft täglich Hautpflege und Körperübung halte den Kopf die Füße warm und heile ein kleines eher durch Fasten als durch Arznei." Hippokrates von Kos (460 - 370 v.
"Es gibt Menschen die auf alles Essbare Rauchbare verzichten das ein irgend schlechtes Ansehen hat. Sie machen dieses Opfer für die Und alles was sie davon haben ist Wie merkwürdig. Es ist wie wenn man Vermögen bezahlte für eine Kuh die keine mehr gibt." ( Mark Twain )