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Ein Prallluftschiff als Touristenattraktion über Luzern
Prallluftschiffe auch Blimps genannt sind Luftschiffe ohne inneres Gerüst (wie ein Ballon). aerodynamische Form erhalten sie durch die Form der Volumenänderungen durch Luftdruckschwankungen bzw. Temperaturänderungen des Traggases werden durch Ballonets ausgeglichen. Sie sorgen dafür daß in Hülle immer ein kleiner Überdruck zum Luftdruck herrscht und der Auftriebskörper prall bleibt. Dies ist notwendig da bei der Hüllen die Steuerbarkeit verloren geht oder stark eingeschränkt wird. Auch die hinteren Leitwerksflossen nur auf der Hüller befestigt und haben starre Verbindung zur Gondel.
Prallluftschiffe sind die am häufigsten gebauten da sie relativ einfach herzustellen sind und Ablaseen des Traggases leicht transportiert werden können. sind jedoch durch die unstabile Hülle Grenzen der Größe gesetzt. Zu lange Auftriebskörper drohen nicht ausreichendem innendruck in der Mitte einzuknicken. entwickelte daher Kielluftschiffe bzw. Starrluftschiffe . Trotzdem fanden sich für die kleineren günstigeren Prallluftschiffe vielfältige Aufgaben in der Luftfahrt beim Militär.
Zwar wird häufig auch der Name Zeppelin für Prallluftschiffe verwendet er bezeichnet aber genommen nur die Zeppelin-Luftschiffe oder etwas allgemeiner mit einem Innenskelett.
Die etymologische Herkunft des Ausdruckes Blimp liegt im Dunkeln. Es sind verschiedene bekannt die zum Teil vielleicht eher der Volksetymologie zuzurechnen sind:
Gewöhnlich wird die Bezeichnung dem britischen Offizier Lt. Alexander Duncan Cunningham (siehe Weblink) und soll lautmalerisch das Geräusch beschreiben das entsteht wenn die pralle Hülle mit den Fingern antippt. Version wird auch von Goodyear angegeben.
Der englische Pilot Horace Shortt soll von dem englischen Adjektiv limp (schlaff biegsam) abgeleitet haben. limp bag bedeutet sinngemäß schlaffer Sack verballhornt ergibt sich daraus bag limp .
Ein britisches Luftschiff-Handbuch soll definiert haben:
There are two types of airships: a) b) limp
[Es gibt zwei Typen von Luftschiffen: a) b) schlaff]
Der Begriff Blimp entstand demnach durch scherzhafte Zusammenziehung von limp" zu "blimp". Eine analoge oft gehörte die behauptet das amerikanische Militär habe seine in "type A-rigid" und "type B-limp" eingeteilt dagegen durch die der Einteilung in A- B-Typen vorausgehende Verwendung des Begriffs Blimp in einer englischen Publikation im Jahr 1916 als widerlegt betrachtet werden.
Die fiktive Figur des stockkonservativen Colonel hat der für die satirische Zeitschift Punch Karikaturist Sir David Alexander Low ( 1891 - 1963 ) erfunden. Colonel Blimps wohlgeformte äußere Erscheinung sehr der eines Luftschiffes.
ZMC-2 war ein 1929 gebautes Ganzmetall-Luftschiff. Die bestand aus vernietetem 0 24 mm dickem Duraluminiumblech . Es wurde als Prallluftschiff klassifiziert da zum Erhalt der äußeren ein Überdruck im inneren des Auftriebsköpers notwendig Es blieb jedoch trotz des innovativen und Konzepts bei nur einem Prototyp.
Die amerikanischen ZPG-3W Luftschiffe nehmen für in Anspruch die größten Prallluftschiffe der Welt zu sein. Es wurden vier Schiffe des gebaut. Sie wurden von der US-Marine zur eingesetzt und besaßen eine große Radar-Anlage innerhalb heliumgefüllten Hülle. Ihr Volumen betrug fast 43000 bei einer Länge von ca. 123 m ft). Sie versahen ihren Dienst von 1958 zum Ende des US-Marine-Luftschiffprogramms am 31. August