Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Presbyterianismus (von griechisch πρεσβυτερoς presbyteros Ältester) ist eine Form von Kirchenverfassung der die Kirche durch ein Gremium von geleitet wird. Die presbyterianische Kirchenverfassung ist besonders Kirchen in der reformierten Tradition gebräuchlich.
Im Presbyterianismus gibt es Leitungsgremien auf oder vier Stufen die jeweils Mitglieder an nächsthöhere Gremium delegieren:
die Sitzung (englisch session ) die Leitung der lokalen Gemeinde
das Presbyterium (englisch presbytery ) das eine Gruppe von Gemeinden in begrenzen lokalen Umkreis leitet
in größeren Kirchen regionale Synoden
eine Generalversammlung oder Generalsynode als oberstes Leitungsgremium Kirche.
Jedes Leitungsgremium setzt sich aus ordinierten und Laien zusammen. In der lokalen Gemeinde der ordinierte Gemeindepfarrer den Vorsitz in höheren sind Geistliche und Laien gleichberechtigt.
Die einzelne Gemeinde ist rechtlich und selbständig aber der Kirchenverfassung und dem Bekenntnis Kirche verpflichtet.
Die Laienältesten einer Gemeinde werden von Gemeinde gewählt. Ordinierte Pfarrer werden ebenfalls von Gemeinde gewählt müssen aber vom Presbyterium bestätigt
Theologisch stehen presbyterianische Kirchen gewöhnlich in Tradition des Calvinismus wobei es sämtliche Varianten zwischen streng und liberal gibt. In großen Kirchen gibt gewöhnlich liberale und konservative Flügel.
Kirchen mit presbyterianischer Kirchenverfassung sind z.B.: