Ursprung der Presse ist die gesprochene gesungene Kommunikation von fahrenden Spielleuten wie z.B. Walther von der Vogelweide .
Seit ca 1380 berichten Kaufmannsbriefe neben privaten und geschäftlichen auch über Politik und Wissenschaft. Berühmtes Beispiel die Fuggerzeitungen.
Im 14. Jahrhundert entwickelt sich der Begriff der "Zeitung" Kölner Raum aus dem "zidunge" das für "Neuigkeit" stand.
1445 wird mit der Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern durch den Mainzer Gensfleisch zur Lade - auch Johannes Gutenberg genannt - die Grundlage zur Massenverbreitung Presseerzeignissen gelegt.
1605 erscheint mit der Relation in Straßburg die erste Zeitung; damit gilt Deutschland Ursprungsland der Zeitung. Weitere erscheinen in Basel Berlin (1617) London (1621) und Paris (1631).
1650 erscheint in Leipzig mit den "Einkommenden Zeitungen" zum ersten eine Tageszeitung mit sechs Ausgaben pro Woche.
Im 17. Jahrhundert erscheinen über 200 meist kurzlebige Zeitungen Durchschnittsauflage von 300 Exemplaren deren Ausbreitungsbereich sich Verlesen wesentlich erweitert.
Im 18. Jahrhundert gibt es ca. 300 Zeitungen wobei Hamburgische Unpartheyische Correspondent die höchste Auflage 30.000 hat. Die Presse unterliegt landesfürstlicher Zensur .
1848 wird die Pressefreiheit durch die Paulskirchen -Verfassung erstmals gesetzlich verankert. Es kommt zwar darauf zu einem Rückfall in vormärzliche Methoden Stempelsteuer ...) aber die alte Pressekontrolle konnte wiederhergestellt werden.
1874 wird die Pressefreiheit im Reichspressegesetz endgültig
1933 die Gleichschaltung der Presse unter dem nationalsozialistischen Regime Die Zahl der Tageszeitungen sinkt bis 1937 rund 2500 und bis Oktober 1944 auf In den letzten Kriegswochen kommt es zu Zeitungsschließungen.
Im März 1933 wird das Propagandaministerium unter Leitung Joseph Goebbels geschaffen das unter anderem für die und Überwachung der Presse zuständig ist.
Ab Jahresanfang 1934 wurde durch das Schriftleitergesetz der Beruf des Journalisten beschränkt: nur die politischen und rassischen Voraussetzungen erfüllte durfte
1945 schaffen die Siegermächste durch ihre Lizenzpolitik Grundlage für das Pressewesen sowohl in der als auch in der DDR . Fast alle traditionellen Tageszeitungen müssen auf der Besatzungsbehörden schließen einige wenige können lediglich einige Tage wieder erscheinen. Stattdessen bekommt eine Zahl von neuen Zeitungen die nun notwendige zum Erscheinen. Die meisten Journalisten die zwischen und 1945 bei den Medien gearbeitet haben wegen ihrer Verquickung mit dem NS-Staat vorläufig Berufsverbot.
Am 20. September 1949 wird die Generallizenz erteilt und nun jeder eine Zeitung gründen. Die meisten danach Presse wird von den sogennanten Altverlegern gegründet von jenen die während des 3. Reiches Zeitung oder Zeitschrift herausgegeben hatten und deshalb von den Lizenzen ausgeschlossen waren. Kurz darauf Frankfurter Allgemeine Zeitung .
Die Zeit von 1949 bis 1954 wird von dem Verdrängungswettbewerb der Zeitungen der Lizenzphase mit der Presse der Altverleger Meistens müssen letztere wieder aufgeben da sich Lizenzpresse meist bereits eine treue Leserschaft aufbauen
Ab 1954 tritt eine starke Pressekonzentration ein die die Zahl der kleineren Lokalzeitungen dezimierte und Stellung der großen Verlage erheblich verbesserte. Die der Ein-Zeitungs-Kreise verdoppelte.
1974 wird der Entwurf eines Presserechts-Rahmengesetzes vorgelegt aber nie realisiert werden wird.
1976 ist der Prozess der Pressekonzentration weitgehend und bis zur Wiedervereinigung hat sich die größen- und zahlenmäßige der Presselandschaft nicht mehr tiefgreifend verändert.
1991 kümmert sich die Treuhandanstalt um den Verkauf der ostdeutschen Zeitungen Zeitschriften da sich diese während der DDR im Besitz von Parteien (meist SED) und befanden. Den Zuschlag bekommen fast ausschließlich westdeutsche und da die ehemals führenden Tageszeitungen der die SED-Bezirkszeitungen nicht aufgeteilt wurden blieb deren Stellung in Ostdeutschland erhalten.