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Priesterbruderschaft St. Pius X.


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Die Priesterbruderschaft St. Pius X. ist eine "Priestervereinigung mit Gemeinschaftsleben ohne der katholischen Kirche sie entstand unter der Führung Erzbischof Marcel Lefebvre . Kanonisch errichtet wurde sie am 1. 1970 durch den zuständigen Bischof von Freiburg Lausanne Mgr. Charrière.

Zielsetzung Gründung und Entwicklung Wesentliche Zielsetzung der Bruderschaft ist die die sie mittlerweile weltweit wahrnimmt: neben Europa Deutschland Österreich Polen und andere) ist sie Nord- und Südamerika Asien Australien und Afrika Die Bruderschaft bildet ihre Priester selbst aus wurden gegründet in Econe (Schweiz) Zaitzkofen (Deutschland) Goulburn und Winona. Derzeit (2003) gehören ca. Priester und 60 Brüder der Priesterbruderschaft an. wird die Priesterbruderschaft derzeit von Bischof Bernard

Die Gründung der Priesterbruderschaft St. Pius ist als Gegenbewegung zur nachkonziliaren Entwicklung zu Theologisch nimmt die Priesterbruderschaft den traditionalistischen Standpunkt sie lehnt das 2. Vatikanische Konzil ab die Liturgiereform die Ökumene und wendet sich wie Pius X. gegen den Modernismus . Diese Haltung führte zu einem kontinuierlichen mit Vertretern der Amtskirche insbesondere mit dem Staatssekretär Kardinal Villot. Zum Bruch mit Rom es als Erzbischof Lefebvre aus Altergründen 1988 päpstliche Erlaubnis vier Bischöfe (Bernard Fellay Bernard de Mallerais Richard Williamson und Alfonso de weihte um den Bestand seiner Gründung zu

Streit mit Rom und rechtliche Situation Als Strafe für diese Bischofsweihen wurde dem Motu proprio Ecclesia Dei vom 2. Juli 1988 die Exkommunikation über Erzbischof Lefebvre und die von geweihten Bischöfe ausgesprochen. Erzbischof Msgr. Lefebvre nahm Standpunkt ein dass die Bischofsweihen aus einer Notlage heraus - der Sicherung der Bruderschaft den modernistischen Widerstand aus Rom - vorgenommen und deshalb rechtmässig sind. Kurze Zeit später Msgr. Lefebvre (1991). Seitdem unregelmäßig stattfindene Gespräche Rom derzeit vertreten durch den Präsidenten der Kommission Ecclesia Dei Kardinal Darío Castrillón Hoyos und der führten bisher zu keinen wesentlichen Ergebnissen.

Die 4 von Erzbischof Lefevre geweihten gelten seit 1988 als exkommuniziert was freilich der Priesterbruderschaft nicht anerkannt wird. Die Priester Gemeinschaft sind - soweit vor 1988 geweiht erlaubt und gültig geweiht. Die Priesterweihen nach sind unerlaubt aber gültig. Allgemein ist es vom Vatikan zugestanden die Hl. Messen der Pius X. zu besuchen. Auch der Sakramentenempfang der Priesterbruderschaft ist erlaubt und gültig. Somit der Vatikan einen - wohl absichtlich - Standpunkt ein. Der Vatikan ist jedoch bestrebt Zustand zu überwinden. Zahlreiche gegenteilige Meinungsäußerungen auch Bischöfen sind - vom rechtlichen Standpunkt aus - irrelevant.

Gegenbewegung Einige Priester verließen unmittelbar nach den Bischofsweihen die Priesterbruderschaft Pius X. Sie gründeten 1988 die päpstlich anerkannte Priesterbruderschaft St. Petrus . Hinsichtlich ihres theologischen Standpunkts unterscheidet sie in mehreren Punkten insbesondere werden alle Dokumente 2. Vatikanischen Konzils anerkannt unter anderem auch die Ergebnisse Liturgiereform.

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