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Der Primzahlsatz erlaubt eine endliche Abschätzung der Anzahl Primzahlen . Er wurde bereits von Gauss um 1800 vermutet aber erst 1896 unabhängig von Hadamard und de la Poussin bewiesen.
Im weiteren sei π(x) die Primzahlfunktion die für beliebige reelle Zahlen x definiert ist als die Anzahl Primzahlen p ≤ x. Formaler kann man
<math>\pi (x) = \# \{\ p x \ |\ p \in \mathbb{P} \}
Für natürliche Zahlen gilt nach einem Ergebnis von Godfrey Hardy (1979) auch die konkrete Formel
In der ersten Gleichung bezeichnet das <math>\mathbb{P}</math> die Menge der Primzahlen. Die Schreibweise bedeutet "die Mächtigkeit der Menge {...}". <math>x \mapsto \lfloor x \rfloor</math> ist die Gaußklammerfunktion .
Bessere Approximationen als x /ln(x) liefert der sogenannte der definiert wird als
Auch für den Integrallogarithmus gilt Li(x) π(x). Die Integraldarstellung für Li(x) wird gewählt die Stammfunktion von 1/ln(x) nicht elementar ist.
Weiterhin sei definiert: Zwei Funktionen f(x) g(x) mit x reelle Zahl heißen asymptotisch äquivalent in Formelschreibweise f(x) ~ g(x) wenn Quotient f(x) / g(x) für x gegen gegen 1 konvergiert.
Dann gilt folgender
Primzahlsatz : Die Funktionen π(x) und x / sind asymptotisch äquivalent bzw
Das bedeutet dass die Anzahl der die kleiner als x sind anhand der x / ln(x) abgeschätzt werden kann. Genauer Man weiß dass die Anzahl der Primzahlen die kleiner als x größer ist als der Wert x / ln(x) wobei die verhältnismäßige Differenz mit zunehmendem x geringer wird. Zum folgt daraus dass es mehr als (100000 ln 100000 = 8685 89) also mehr 8685 Primzahlen unter den ersten 100000 Zahlen
Tschebyschev präzisierte 1851 den Primzahlsatz durch folgende Ungleichung: