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Protactinium


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Protactinium ist ein chemisches Element .

Eigenschaften
Thorium - Protactinium - Uran
Pr
Pa

Allgemein
Name Symbol Ordnungszahl Protactinium Pa 91
Serie Übergangsmetalle
Gruppe Periode Block Ac 7 f
Dichte Mohshärte 15370 kg/m 3 k.A.
Aussehen hell silbrig
metallisch glänzend
Atomar
Atomgewicht 231.03588(2) amu
Atomradius (berechnet) 180 (k.A.) pm
Kovalenter Radius k.A.
van der Waals-Radius k.A.
Elektronenkonfiguration [ Rn ]7s²5f²6d¹
e - 's pro Energieniveau 2 8 18 32 20 9 2
Oxidationszustände ( Oxid ) 5 (schwach basisch )
Kristallstruktur orthorhombisch
Physikalisch
Aggregatzustand ( Magnetismus ) fest
Schmelzpunkt 2113 K (1840° C )
Siedepunkt 4300 K (4027°C)
Molares Volumen 15.18 × 10 -3 m 3 /mol
Verdampfungswärme 470 kJ/mol
Schmelzwärme 15 kJ/mol
Dampfdruck 5.1E-5 Pa bei 2200 K
Schallgeschwindigkeit k.A.
Verschiedenes
Elektronegativität 1.5 ( Pauling-Skala )
Spezifische Wärmekapazität 120 J/(kg*K)
Elektrische Leitfähigkeit 5.29 10 6 /m Ohm
Wärmeleitfähigkeit 47 W/(m*K)
1. Ionisierungsenergie 568 kJ/mol
2. Ionisierungsenergie k.A.
3. Ionisierungsenergie k.A.
4. Ionisierungsenergie k.A.
Stabilste Isotope
Isotop NH t 1/2 ZM ZE M eV ZP
230 Pa {syn.} 17.4 d ε 1.310 230 Th
β - 0.563 230 U
231 Pa {syn.} 32760 a α 5.149 227 Ac
233 Pa {syn.} 26.967 d β - 0.571 233 U
SI -Einheiten und Standardbedingungen werden benutzt
sofern nicht anders angegeben.

Protactinium ist ein silbrig metallisches Element der Gruppe der Actinide . Es wird supraleitend unterhalb von 1 4 K.

Anwendung

Wegen seiner Seltenheit hohen Radioaktivität und Giftigkeit findet Protactinium außer in Forschung keine praktische Anwendung.

In Protactinium-231 das beim Zerfall von entsteht und sich in Kernreaktoren auch durch die Reaktion 232 Th(n 2n) 231 Th und anschließenden Betazerfall bildet kann möglicherweise eine Kettenreaktion zu Stande kommen die prinzipiell auch Bau von Atomwaffen genutzt werden könnte. Die kritische Masse beträgt nach Angabe von Walter Seifritz kg. Andere Autoren kommen zum Schluss dass Kettenreaktion selbst bei beliebig großer Masse in nicht möglich ist.

1961 wurden in Großbritannien 125 g Protactinium aus 60 t Kernbrennstäbe extrahiert.

Geschichte

Protactinium wurde 1913 von Kasimir Fajans und O. H. entdeckt.

Quellen



Bücher zum Thema Protactinium

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