Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Provinz Posen mit der gleichnamigen Hauptstadt Posen war 1793 - 1920 eine Provinz des Staates Preußen die jedoch nach dem Ersten Weltkrieg nur noch als kleiner Teil unter Namen fortbestand. Sie entspricht ungefähr der historischen Großpolen der Wiege der polnischen Nation und hatte eine mehrheitlich polnische Fast alle Polen in der Provinz Posen katholisch 90 Prozent der Deutschen jedoch protestantisch . In den Städten lebte eine jüdische Minderheit meist Handwerker Geschäftsleute und Händler. kleiner eine Gemeinde war um so eher sie entweder rein polnisch oder rein deutsch Der Nordwesten der Provinz war eher deutsch der Südosten eher polnisch. Im Laufe der wurde die Bevölkerung des Gebiets mehr und germanisiert etwa bis zum Ende des 19. Jahrhunderts als sich die Migration zur so Ostflucht umkehrte trotz der Bemühungen der Regierung Berlin: Sie hatte eine Ansiedlungskommission ins Leben die Land von Polen kaufte und nur zum Kauf anbot.
Die Landschaft ist meist flach entwässert zwei großen Flüssen der Netze (polnisch: Notec ) im Norden und der Warthe ( Warta ) im Zentrum. Die Gletscher der Eiszeit Moränenablagerungen zurück; über das Land sind zahlreiche Seen verstreut die von Nebenflüssen der beiden Flüsse durchflossen werden.
Als das Gebiet unter preußische Herrschaft herrschte immer noch ein feudales System der jedoch von den Preußen schon 1807 im Rahmen der Bauernbefreiung und der Abschaffung der Erbuntertänigkeit durch die Reformen des Freiherrn vom Stein beseitigt wurde während Polen unter russischer weiterhin feudal geprägt blieb. Überwiegend lebten und vor 1807 beziehungsweise 1810 polnische Leibeigene auf den Gütern der freien deutschen und -pächter. Eine Besitzung bestand üblicherweise aus Gutshof und einem nahe gelegenen Dorf für polnischen Arbeiter möglicherweise auch noch einer weiteren Siedlung und einem Forsthaus im Wald. Die meist deutsche Adlige besaßen die örtliche Getreidemühle auch weitere Mühlen oder auch eine Schnapsbrennerei. vielen Orten war das Land von Windmühlen übersät die an die ersten Siedler den Niederlanden erinnerten die begonnen hatten unfruchtbares Marschland den Ackerbau zu kultivieren. Dieser Prozess wurde den deutschen Siedlern fortgesetzt die Brachland für Grundbesitzer beanspruchten.
Ursprünglich ein Gebiet des polnischen Königreichs das Gebiet ungefähr der Region Großpolen. Es in den Polnischen Teilungen vom Königreich Preußen annektiert: in der Teilung 1772 nur der Teil beidseits der Netze ("Netze-Distrikt") in der zweiten Teilung 1793 der Rest. Während des Kosciuszko-Aufstands von 1794 verlor Preußen vorübergend die Kontrolle über Gebiet das ursprünglich "Südpreußen" genannt wurde.
Preußen später das Deutsche Reich blieben zum Ende des Ersten Weltkriegs im Besitz Gebiets abgesehen von der Zeit der Napoleonischen 1807 bis 1815 . 1807 wurde das Großherzogtum Warschau in Folge der preußischen Niederlage im Frieden von Tilsit errichtet. Die Polen waren die wichtigsten Napoleons in Mitteleuropa nahmen am polnischen Aufstand 1806 teil und stellten Truppen für seine bereit.
Mit dem Wiener Kongress von 1815 fiel Posen zurück an Preußen und zum "Großherzogtum Posen" einer autonomen Provinz unter Herrschaft mit dem Recht der "freien Entwicklung polnischen Nation Kultur und Sprache" außerhalb des Bundes gelegen. Zu dieser Zeit war die Posen das Verwaltungszentrum und Sitz des "Prinzen Radziwill von Posen". 1830 (oder 1846 ?) wurde das Gebiet in eine normale Provinz umgewandelt.
Mit der deutschen Reichsgründung wurde die Provinz wie ganz Preußen Teil des zweiten Deutschen Reiches ( 1871 - 1918 ) und die Stadt Posen wurde offiziell kaiserlichen Residenzstadt ernannt. Die Provinz Posen war 1920 in die beiden Regierungsbezirke Posen und Bromberg gegliedert die sich weiter in Stadtkreise und Landkreise aufgliederten.
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Teil der Provinz gemäß den Bestimmungen des Vertrags von Versailles an Polen abgetreten. Ein kleiner bei verbliebener westlicher Teil wurde 1922 mit dem Teil der ebenfalls überwiegend an Polen beziehungsweise die Freie Stadt Danzig gelangten Provinz Westpreußen zur neuen Provinz " Grenzmark Posen-Westpreußen " vereinigt. Provinzhauptstadt wurde Schneidemühl ( Piła ). 1938 wurde diese Provinz unter den benachbarten Schlesien Pommern und Brandenburg aufgeteilt.
Wegen des großen deutschen Bevölkerungsanteils (erst Siedler dann als Besatzer) der Präsenz der Preußen und des Unfriedens zwischen den drei Glaubensrichtungen war das Gebiet oft Schauplatz von Konflikten. In der ersten Hälfte des 19. wuchs der deutsche Bevölkerungsanteil auf Grund der geförderten Kolonisierung. In der zweiten Hälfte wuchs polnische Bevölkerungsanteil allmählich wegen der deutschen Ostflucht einer höheren Geburtenrate. Die Auseinandersetzung gipfelte im Kulturkampf als sich viele deutsche Katholiken in Provinz Posen mit Polen zur Opposition gegen protestantische preußische Regierung solidarisierten. Mit der Germanisierung Gebiets wurde die polnische Sprache allmählich aus und Verwaltung verdrängt.
¹ mit zweisprachiger Bevölkerung ² Angehörige des jüdischen Glaubens unabhängig ihrer Muttersprache ³ gehörten ab 1922 zur neuen Grenzmark Posen-Westpreußen 4 aus Teilen dieser Kreise wurde der gebildet der ebenfalls der neuen Provinz Grenzmark eingegliedert wurde