Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Proximale Reiz (auch "Nahreiz" "Proximaler Stimulus") bezeichnet in Psychologie die Gesamtheit der messbaren physikalischen oder Einwirkung eines distalen Reizes auf Sinneszellen im Rahmen der Wahrnehmung .
Oftmals wird mit dem proximalen Reiz nur das Netzhautbild bzw das Muster des Input im Auge des Beobachters bezeichnet physikalisch also die Verteilung elektromagnetischer Energie auf der Retina .
Der proximale Reiz ist dabei immer einen Betrachter gebunden im Gegensatz zu dem Reiz.
Die Begriffe "Distaler Reiz" "Proximaler Reiz" "Perzept" wurden von Gustav Theodor Fechner geprägt der einen kausalen Zusammenhang zwischen des Reizgegenstandes (Distaler Reiz) und dem Reizvorgängen Sinnesorgan (proximaler Reiz) beschrieb.