Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Psychiatrie (griechisch: psyche = Seele iatros = ist das Gebiet der Medizin das sich mit der Diagnostik Therapie und Prävention der psychischen Krankheiten befasst. Unter psychischen Krankheiten versteht man deren Symptome und Zeichen sich im psychischen Bereich ( Wahrnehmung Denken Gedächtnis Affektivität Antrieb Verhalten ) äußern. Es gibt psychische Krankheiten welche diagnostizierbare körperliche Ursache haben. Ebenso gibt es Krankheiten deren Ursachen nur unvollständig bekannt sind. Teil der psychischen Erkrankungen und Störungen ist biologisch bedingt ein anderer Teil beruht auf Wechselwirkungen zwischen biologischen und psychosozialen Faktoren.
Der Begriff "Psychiatrie" wird auch für Krankenhäuser bzw. deren geschlossene Abteilungen verwendet.
Die Diagnostik psychischer Erkrankungen schließt typischerweise Maßnahmen ein:
Umfangreiche Anamnese (ausführliche Befragung des Patienten) hinsichtlich
Beschwerden und deren Beginn und Verlauf
psychosozialer Umstände
bekannter aktueller und früherer Krankheiten/Behandlungen
Einnahme von Medikamenten und Rausch-/Genussmitteln
psychischer Erkrankungen in der Familie
wenn möglich eine Fremdanamnese (Befragung von Angehörigen Freunden des Patienten um Auskünfte über den sein Verhalten oder Verhaltensänderungen zu erhalten)
Psychopathologischer Befund: die Beurteilung der psychischen Symptomatik Patienten durch den Arzt nach Vorhandensein/Nichtvorhandensein von
Bewusstseins- und Orientierungsstörungen
Störung der Aufmerksamkeit und des Auffassungsvermögens
Die Diagnostik einer Psychischen Störung oder erfolgt nach den Diagnoseschlüsseln des ICD-10 .
Einen großen Teil der psychiatrischen Erkrankungen stationären Bereich der Psychiatrie stellen die Psychosen dar. Dies sind Geisteskrankheiten im ursprünglichen des Wortes. Der Begriff umfasst die Schizophrenien Psychosen wahnhaften Störungen Manien psychotische Depressionen sowie Vielzahl verschiedener hirnorganisch bedingter psychischer Störungen.
Entsprechend den unterschiedlichen und komplexen Ursachen Erkrankungen ist auch die Therapie komplex. Psychische mit diagnostizierbarer körperlicher Ursache werden – soweit – ursächlich behandelt. Ansonsten besteht ein Spektrum Behandlungsmöglichkeiten. Die wichtigsten Therapieformen sind die medikamentöse mit Psychopharmaka die verschiedenen psychotherapeutischen Verfahren sowie soziotherapeutische Maßnahmen. Die Auswahl bzw. dieser Maßnahmen hängt von der Diagnose und Krankheitsphase ab. Bei bestimmten Indikationen kommen gelegentlich noch andere Therapien zum z.B. die Elektrokrampftherapie Schlafentzugstherapie und Lichttherapie . Ergotherapie und Physiotherapie kommen ebenfalls in der Psychiatrie als unterstützende Behandlungen zur Anwendung.
Die Neurologie ist das Fachgebiet von organischen Erkrankungen des zentralen peripheren und vegetativen Nervensystems bei denen psychische Störungen nicht im stehen. Wissenschaftshistorisch hat sich in Deutschland die Neurologie aus der Psychiatrie entwickelt. Beide Gebiete zur Nervenheilkunde zusammengefasst - entsprechend ist ein ein Facharzt für Neurlogie und Psychiatrie. Im Sprachraum ist dies anders: Dort hat sich Neurologie als Teilgebiet der Inneren Medizin entwickelt. wird die Psychiatrie in Deutschland als eigenständiges von der Neurologie getrennt und an die gekoppelt.
Dies ist der klinische Teil des welcher sich mit den psychischen Erkrankungen und des Erwachsenenalters beschäftigt. Die Akutpsychiatrie behandelt psychiatrische
Diese auch Pädopsychiatrie genannte Subdisziplin ist eigenständiges medizinisches Fachgebiet geworden. Sie befasst sich den psychischen Erkrankungen vom Säuglingsalter bis zur Adoleszenz .
Die psychosomatische Medizin ist aus der hervorgegangen stellt aber ein eigenes Fachgebiet dar. beschäftigt sich mit Erkrankungen bei denen Wechselwirkungen psychischen und körperlichen Faktoren ( Psychosomatik ) wesentlich sind.