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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 27. Mai 2012 

Psychohistorie


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Die Psychohistorie untersucht historische Vorgänge der ferneren und Vergangenheit mit Mitteln der Psychologie und Psychoanalyse .

Gibt die herkömmliche Geschichtswissenschaft Antworten auf die Frage WIE bestimmte abliefen so befasst sich die psychohistorische Wissenschaft dem WARUM und dem WARUM SO.

Der Erfolg des Nationalsozialismus aus der Sicht Psychohistorikern

Auf die Frage „Warum liebten so Deutsche ihren „Führer“ Hitler so leidenschaftlich obwohl seine verbrecherischen Absichten von Anfang an zeigte?“ die herkömmliche Geschichtswissenschaft im Grunde nur eine wenig überzeugende Antwort: Arbeitslosigkeit. Die Psychohistorie blickt die Menschen der Zeit hinein – Führer Volk – und entdeckt dort eine grauenerregende aus den Spuren von erlittenen Misshandlungen Mangel grundlegenden menschlichen Zuwendungserfahrungen und Fesselung der Persönlichkeitsentwicklung -entfaltung von Kindesbeinen an. Und das nicht Einzel – sondern als Massenerfahrung organisiert in Institutionen Familie Schule Kirche und Militär. Prügelstrafe rigide Moral Gehorsamserziehung gegen fast jede menschliche fast jedes menschliche Bedürfnis und ohne Möglichkeit zu entziehen ließen ein Volk von Rachsüchtigen die aufgewachsen waren im ständigen Bewusstsein ihren nur über Gehorsam Opfer und Grausamkeit („Härte“) sich selbst und anderen bekommen zu können. Volk ohne Mitgefühl nur auf der Suche „Größe“ und jemandem demgegenüber man seine Größe und dem man seine verachteten „minderwertigen“ Eigenschaften konnte. Hitler bildete in diesem System einen der die Erfüllung der ungestillten Sehnsüchte versprach verkörperte. Er versprach und verlieh Erlösung Ehre denen die ihm folgten. Und das System wie wir wissen erschreckend gut. Das konnte aber nur weil die massenhafte „Erziehung“ mehrerer von Kindern im 19. und in der Hälfte des 20. Jahrhunderts das Deutsche „Volk“ einem „Werwolf“ gemacht hatte der in einem Sturm der „Wiedergutmachung/HEILung“ (der in der Kindheit erlittenen Misshandlungen und Mangelerfahrungen) über den Rest Welt herfiel und auch noch überzeugt war Recht dazu zu haben.

Die Psychohistorie versucht ähnliche Bedingungen überall aufzudecken wo Massengewalt zu Tage tritt wo Massaker und Kriege vom Zaun gebrochen werden/wurden Gruppen über andere Gruppen herfallen. Sie untersucht Rollen die in allen Gesellschaften die Führer auf der psychischen nicht auf der politischen Ebenso versucht sie Methoden zu entwickeln in Kommunikationsmedien unbewusst angelegte Strukturen und Funktionen sichtbar analysierbar zu machen die für das Funktionieren "psychischen Haushalte" von Gesellschaften notwendig sind.

Psychohistorik in der Science-Fiction-Literatur

In seinem Foundation-Zyklus benutzt der Science-Fiction-Schriftsteller Isaac Asimov den Begriff Psychohistorik. In diesem Werk der Mathematiker Hari Seldon der Erfinder der die hier aber als exakte Wissenschaft mit Möglichkeit genauer Voraussagen zur Entwicklung einer Gesellschaft Jahrhunderte hin verstanden wird.

Literaturhinweise: Lloyd deMause Klaus Theweleit Alice Miller Isaac Asimov

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