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Pub


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Der Pub ist auf den britischen Inseln die Kneipe und hat seinen festen Platz im Leben der Inselbewohner.

Die Bezeichnung "Pub" ist eine Erfindung Viktorianischen Zeitalters. Das Wort Pub geht auf römischen Besatzer der Antike zurück und bedeutet "öffentliches Haus".

Inhaltsverzeichnis

Das Alehouse

In der Folgezeit kamen und gingen Eroberer aber die Pubs blieben auch weil Eroberer alle dem Ale sehr zugetan waren. Im siebten Jahrhundert Christus wurde erstmal von König Ethelbert von Kent eine Regelung hinsichtlich der Anzahl der Alehouses " wie sie damals hießen und der getroffen.

Drei Jahrhunderte später wurde von König von Kent ein spezielles Trinkgefäß mit einer Skala auf der Innenseite eingeführt. Dieses wurde und gemeinsam wurde aus einem Gefäß getrunken. trank bis zum nächsten Strich (engl. Peg) reichte dann das Gefäß weiter. Hat er über den Strich hinaus getrunken so nahm Bier des nächsten. Daher die Redewendung "taking someone a peg or two".

Die nachfolgende Christianisierung übernahm viele Trinkrituale der heidnischen Kultur und es wurde sogar extra für kirchliche Feste sogenanntes "scot ale" gebraut. gebrautes Bier für das die Abgaben an Kirche hinterzogen wurden wurde "scot free" genannt. Mittelalter nahm die Trinkwasserqualität rapide ab ( Seuchen Abwässer von Gerbereien etc.) und Ale wurde zum einzigen Getränk und die Rolle der Alehäuser wurde wichtiger.

Das Inn

Mit der Zunahme des Handels und vor allem auch der Pilgerfahrten wurden immer mehr Übernachtungsmöglichkeiten für Reisende Alehäuser vor allem jene von Mönchen geführten boten bald auch Übernachtungsmöglichkeiten an. " Inn " war erfunden. Das älteste noch bestehende ist das Tabard in Southwark London. Es zum ersten mal im Jahre 1388 in "Canterbury Tales" erwähnt. Für Kirchenbauleute wurden oft der Kirche eigene Inns betrieben welche danach oft öffentliche Inns weiterbetrieben wurden. Sie wurden oft der Kirche die die Bauleute erstellten benannt.

Die Taverne

Unter Elisabeth_I. ( 1558 - 1603 ) erlebte England einen Aufschwung des Handels der militärischen Macht. Die Bevölkerung wuchs und Städte nahmen an Zahl und Größe zu.

In den Städten dieser Zeit schenkten Tavernen ursprünglich nur Wein aus. Im Gegensatz Alehouse welches eine Lebensnotwendigkeit bot waren die der Freude und der Entspannung gewidmet. Die der Stadt gingen ins Alehouse um sich wärmen billiges Essen zu bekommen und etwas krankmachendes zu trinken. Die Reichen gingen in Taverne um zu speisen und dem Wohlleben frönen. Die Taverne war aber keineswegs nur romantisch verklärte gemütliche Ort mit offenem Feuer gepflegter Unterhaltung. Trunkenheit war zu dieser Zeit verpönt und viele zwielichtige Gestalten und Prostituierte gingen in den Tavernen ihrem Handwerk Trotzdem waren die Tavernen das Herz der Kultur dieser Zeit.

Im Rahmen der Änderungen der sozialen zum Ende des 18. Jahrhunderts begann der der Tavernen. Alehouses verkauften nach Ende des auch Wein und die so genannten "Gin zogen das trinkfreudige Publikum ab. Auch wurde für die mittleren Schichten zur Schande und nicht mehr erstrebenswert. Die Oberklasse zog sich ihre "gentlemen´s Clubs" zurück.

Kaffee Kakao Tee

Nach dem britischen Bürgerkrieg welcher 1642 begann und in dem für die Tavernen und Inns eine Besteuerung eingeführt wurde drei Getränke die Gewohnheiten der Briten. Nach des Kaffees ( 1650 ) Kakaos ( 1657 ) und Tees ( 1660 ) wurde im Jahre 1652 in London das erste Kaffeehaus eröffnet. (Dort in Cornhill steht heute Jamaica Wine House.)

Leider gingen im großen Feuer von 1666 viele der historischen Holzhäuser des Mittelalters der Tudorzeit verloren. Nach dem Brand mussten in London aus Stein oder Ziegel gebaut

Die Zeit der Postkutschenromatik

An die Zeit der Postkutschen ( 1657 wurde die erste regelmäßige Postkutschenverbindung zwischen und Chester eingerichtet) erinnert man sich in gerne als goldenes Zeitalter und Relikte aus Zeit sowie Bilder romantischer Szenerien aus diesem sind auch bei neuen Pubs beliebte Dekorationsmaterialien.

Die geringe Reisegeschwindigkeit die geringe Reichweite Pferde (ca. 20 Meilen ~ 30km) und Notwendigkeit die Pferde zu füttern und zu führten zur Gründung vieler " Coaching Inns " entlang der Postkutschenrouten. Entweder wurden die entlang der Strecke umgebaut oder es wurden errichtet. Diese boten auch eine gewisse Sicherheit die allgegenwärtigen heute zu unrecht romantisch verklärten und Wegelagerer welche die Postkutschen häufig überfielen.

Mit der Einführung des Postdienstes wurden "Coaching Stations" wie sie auch genannt wurden aneinander gebaut und die Pferde an diesen statt sich auszuruhen um eine höhere Reisegeschwindigkeit erreichen. Der Postmann war standardmäßig mit einer Muskete und zwei Pistolen bewaffnet was auch bitter nötig war. betreiben eines solchen Inns war teuer und allem die Inns welche nicht an End- Kreuzungspunkten von Strecken lagen hatten ein hartes Der Standard der Inns war sehr uneinheitlich oft beschwerten sich die Reisenden über Schmutz stinkende Betten. Viele Wirte arbeiteten auch mit Straßenräubern zusammen und gaben ihnen Tipps welche auszurauben sich lohnte. Trotz dieser Widernisse wuchsen Ortschaften entlang der Strecken und die Inns zum Handels- Gerichts- und Festplatz der Umgebung. Inns waren oft mehrere Stockwerke hoch mit Betten und Platz für 50 Pferde. Es also große Gebäude für diese Zeit.

Das Zeitalter der Eisenbahn führte zu einem plötzlichen Wandel und die Postkutschen praktisch über Nacht obsolet. Daher es nur noch ganz wenige Coaching Inns Zeit. Sie gehören alle dem National Trust.

Der Gin Palace bzw. Gin Shop

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurden Beschränkungen zum destilieren von Gin aufgehoben und das Land wurde praktisch billigem Alkohol ertränkt. Das Ausmaß des Alkoholkonsums so gewaltig dass trotz verbesserter hygienischer Zustände Bevölkerungszahl Londons merklich abnahm. Die Briten tranken buchstäblich zu Tode. Vor allem die Armen dem Gin. Ein zeitgenössisches Gemälde zeigt eine auf der "Gin Straße" welche so betrunken dass sie ihren Säugling fallen lässt während der "Ale Straße" gesunde fröhliche Menschen zu sind.

Erst in der Mitte der 1820er wurde die Produktion und der Vertrieb von eingeschränkt und zwar auf Druck der Industriellen nüchterne Arbeiter brauchte und der Mittelschicht welche von den vielen Schnapsleichen angewidert fühlte. Der wurde den armen im " Gin Shop " verkauft. Ungemütlichen Orten wo es außer nichts zu kaufen gab und die die nicht zum verweilen einladen wollten. Da die Shops oft die einzigen beleuchteten Häuser in Armenvierteln waren wurden sie den Armen oft Gin Palaces " genannt. Die Zahl der Toten ging zurück weil in den 1820er Jahren von sehr gesundheitsschädlichem ( Fuselöle ) auf legal gebrannten Gin umgestellt wurde.

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