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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 28. August 2014 

Puppenräuber


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Puppenräuber
: Tracheentiere (Tracheata)
: Sechsfüßer (Hexapoda)
: Insekten (Insecta)
: Käfer (Coleoptera)
: Laufkäfer (Carabidae)
: Puppenräuber ( Calosoma )
Arten
  • Großer Puppenräuber ( C. sycophanta )
  • Kleiner Pupperäuber ( C. inquisitor )
  • Goldpunkt-Puppenräuber ( C. auropunctatum )
  • Genetzter Puppenräuber ( C. reticulatum )
  • ( C. investigator )

Die Puppenräuber ( Calosoma ) stellen eine Gattung der Laufkäfer (Carabidae) dar. Es handelt sich bei um sehr auffällige Käfer mit einer Körpergröße 16 bis 30 Millimetern. In Mitteleuropa leben Arten dieser Gattung drei davon sind auch Deutschland zu finden.

Inhaltsverzeichnis

Merkmale

Das auffälligste Merkmal der Puppenräuber ist breite Halsschild der deutlich breiter als lang Am Übergang zu den Flügeldecken ist er enger als bei den Echten Laufkäfern so eine angedeutete Taille. Die Färbung der Tiere ist jedoch häufig metallisch grün violett oder der Goldpunkt-Puppenräuber ist schwarz und hat goldene auf den Flügeldecken (Elytren). Die Mandibeln der Käfer sind lang und kräftig mit Zähnen bewehrt eine Tastborste auf der existiert nicht. Weitere Bestimmungsmerkmale sind die 4 Antennengrundglieder die Überaugenborste und die Lage des der vorderen Schiewne ( Tibia ) an deren Ende.

Puppenräuber sind wie der Name bereits räuberische Laufkäfer die sich primär von Schmetterlingslarven ernähren. Dabei sind sie bekannt und als Vertilger schädlicher Raupen. Dabei leben der Puppenräuber ( Calosoma sycophanta ) und der Kleine Puppenräuber sowie ihre in Bäumen die anderen Arten jagen überwiegend Boden. Die Lebensdauer der Käfer kann drei vier Jahre betragen die Larvenzeit dauert allerdings zwei bis drei Wochen. Besonders bei Massenauftreten Raupen treten auch die Käfer lokal sehr auf. Alle Puppenräuber gelten als gute Flieger.

Arten

In Mitteleuropa leben fünf Arten der Calosoma drei davon sind auch in Deutschland finden. Im Allgemeinen werden die Puppenräuber gemeinsam den Echten Laufkäfern (( Carabus ) und der Gattung Procerus in eine Unterfamilie Carabininae vereint. Alle der Puppenräuber in Deutschland sind durch die geschützt.

Großer Puppenräuber ( Calosoma sycophanta )

Der Große Puppenräuber ist mit 17 30 Millimetern Körperlänge die größte Art der in Europa. Er besitzt schwarze metallisch-grün oder glänzende Flügeldecken und einen ebenso gefärbten Halsschild einige Abschnitte auch rot-golden glänzen können.

Der Große Puppenräuber lebt ausschließlich in und an Waldrändern primär in Buchen - und Eichenbeständen . Er ist tagaktiv und klettert auf Jagd auf die Bäume.Seine Nahrung besteht aus und Puppen der Schmetterlinge und Blattwespen wobei pro Tag etwa 400 Raupen vertilgt. Die erfolgt eingegraben im Erdboden.

Das Verbreitungsgebiet des Großen Puppenräubers erstreckt über ganz Europa mit Ausnahme des Nordens Skandinaviens Nordafrika sowie Klein - und Zentralasien bis Sibirien . In Nordamerika wurde der Große Puppenräuber zur Schädlingsbekämpfung eingebürgert.

Kleiner Pupperäuber ( Calosoma inquisitor )

Mit 13 bis 22 Millimetern Körperlänge der Kleine Puppenräuber deutlich kleiner als der Puppenräuber. Er ist kupferfarben oder schwarz mit grünen oder blauen Glanz.

Wie der Große Puppenräuber lebt auch Käfer vorwiegend in Wäldern er kommt allerdings in Parks oder Gratenanlagen vor. Dort lebt vor allem in Gebüschen und jagt nach veschiedener Schmetterlinge zum Beispiel nach denen des Eichenwicklers ( Tortix viridiana ). Außerdem ist er weitr häufiger auf Boden aktiv wo er auch andere Insekten Bei Gefahr lässt sich der Käfer fallen droht indem er den Vorderkörper aufrichtet und Mandibeln spreizt.

Die Larven des Kleinen Puppenräubers schlüpfen Juni und geht dann relativ schnell in Diapause über die bis zum darauf folgenden andauert. Zu finden ist der Käfer sowohl den Tieflagen als auch in den Höhen Mittelgebirge und der Alpen er ist regional meistens selten in manchen Jahren abhängig von Anzahl der Raupen kann er jedoch auch häufig werden. Das Verbreitungsgebiet des Käfers ist groß und umfasst Europa mit Ausnahmen des Nordens Nordafrika Kleinasien und den Iran . In Nordamerika wurde er ebenso wie Große Puppenräuber erfolgreich zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt.

Goldpunkt-Puppenräuber ( Calosoma auropunctatum )

Der Goldpunkt-Puppenräuber ist meist schwarz bis und besitzt sehr auffällige in drei Reihen den Flügeldecken angeordnete Punktreihen goldener Punkte. Er Körpergrößen von 18 bis 30 Millimetern .Anders die beiden vorherigen Arten lebt dieser Käfer Boden meist auf sandigen und lehmigen Äckern Wiesen oder in Heiden . Er ist ein guter Läufer und Schmetterlings- und Käferlarven sowie Schnecken .

In Europa ist er vor allem den östlichen Regionen zu finden in Deutschland er bis auf begrenzte Bereiche Brandenburgs weitgehend sehr selten. In West- und fehlt die Art ganz. Das weitere Vorkommen sich über Klein- und Mittelasien die Mongolei West china Syrien und Ägypten . Als Synonym de wissenschaftlichen Namens wird auch Calosoma maderae auropunctatum verwendet der ihn als Unterart des Calosoma maderae darstellt.

Genetzter Puppenräuber ( Calosoma reticulatum )

Der genetzte Puppenräuber ist schwarz oder gefärbt wobei häufig auch ein rötlicher Schimmer ist. Seinen Namen verdankt er der arttypischen der Flügeldecken. Der Käfer wird 20 bis Millimeter lang. Anzutreffen ist diese Art vor auf sandigen Ackerlandschaften (vor allem auf Rübenäckern) Trockenheiden sowie in lichten Wäldern. Er frisst Schmetterlingsraupen.

In Deutschland ist diese Art vom bedroht die meisten Funde stammen aus den Jahren vor allem aus dem Gebiet um Sein Verbreitungsgebiet ist auf Nord- und Mitteleuropa in Deutschland ist er ausschließlich nördlich und der Lüneburger Heide anzutreffen.

Literatur

  • Arndt E (1991): Familie Carabidae ; in Klausnitzer B (Hrsg.): Die Larven der Käfer Mitteleuropas 1 Adephaga ; Goecke & Evers Krefeld
  • Deutscher Jugendbund für Naturbeobachtung (DJN) (1997): Laufkäfer
  • Freude H (1976): Adephaga 1. Carabidae ; in Freude H Harde KW Lohse (Hrsg.): Die Käfer Mitteleuropas Band 2 ; Goecke & Evers Krefeld 1 -
  • Wachmann E Platen R Barndt D (1995): Laufkäfer - Beobachtung Lebensweise ; Naturbuch Verlag Augsburg

Wissenschaftliche Literatur

  • Weseloh RM (1985): Predation by Calosoma sycophanta (Coleoptera Carabidae): evidence for a large on gypsy moth Lymanthria dispar L. pupae ; Can. Ent. 117 ; 1117 - 1126



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