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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 27. August 2014 

Pyridoxin


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Strukturformel
Allgemeines
Trivialname Vitamin B 6
Summenformel C 8 H 11 NO 3
Andere Namen Pyridoxin Pyridoxamin Pyridoxal
E-Nummer xx
CAS-Nummer 65-23-6
Dosierung
täglicher Bedarf 1 6-1 8 mg
Überdosis >500 mg/d
Essentiell ja
Vorkommen Weizenkeime Lachs Walnuß
Physikalische Eigenschaften
Aggregatzustand fest
Farbe farblos
Löslichkeit wasserlöslich 120g/l (20°C)
Dichte x g/cm³
Molmasse 169 18 g/ mol
Schmelzpunkt 156-159 °C
Siedepunkt x °C

Inhaltsverzeichnis

Namen

Vitamin B 6 ist ein Sammelbegriff für Derivate des -5- hydroxymethyl -2-methyl -pyridins. Sie unterscheiden sich eine unterschiedliche Restgruppe in 4 Position die der Coenzymfunktion beteiligt ist. Alle drei Derivate können überführt werden und besitzen dieselbe biologische Aktivität.

Beschreibung

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Aufgabe/Funktion

Die phosphorylierten Vitamin B 6 -Derivate wirken als Coenzyme in etwa 100 Reaktionen. Fast alle Reaktionen finden im Aminosäurestoffwechsel

Vorkommen

Vitamin B 6 kommt in geringen Dosen in fast Lebensmitteln tierischer und pflanzlicher Herkunft vor. Leber und Schweinefleisch Fisch Kohl grüne Bohnen Linsen Vollkorngetreide Weizenkeime Nüsse Hefe und Bananen sind gute Quellen.

Bedarf

Da Vitamin B 6 im Aminosäurestoffwechsel seine Wirkungen entfaltet ist Bedarf vom zugeführten Protein abhängig. Die DGE eine Dosis von 0 02 mg/g Protein. würde für Männer einen Bedarf von 1 mg und 1 6 mg für Frauen Bei übermäßiger Proteinzufuhr nimmt man an dass Bedarf durch die angegebene Menge nicht gedeckt kann.

Mangelerscheinungen ( Hypovitaminose )

Dadurch das in fast allen Nahrungsmitteln B 6 vorkommt sind Mangelerscheinungen selten. Ein Mangel meistens gemeinsam mit einem Mangel eines anderen Vitamins auf und hat folgende Anzeichen:

  • Appetitverlust Durchfall und Erbrechen
  • Dermatitis Wachstumstörungen und Anämien
  • Degeneration der peripheren Nerven mit Ataxie Paralyse
  • Krampfzustände in unregelmäßigen Intervallen
  • Mikrozytäre hypochrome Anämie
  • Seborrhoe-ähnliche Zerstörungen um Augen Nase und
  • Cheilosis und Glossitis

Folgen einer Überdosierung ( Hypervitaminose )

Hypervitaminose tritt erst durch chronische Zufuhr mehr als 500 mg/d auf. Diese Dosis nicht durch natürliche Zufuhr erreicht werden sondern durch Supplemente. Sie führte bei einer geringen von Fällen zu Neurotoxizität und Photosensivität. Im hat aber Vitamin B 6 eine geringe Toxizität.

Vitamin B-Gruppe

Hier handelt es sich um eine wasserlöslicher Vitamine unterschiedlicher chemischer Zusammensetzungen. Außer den B-Vitaminen wie B1 Thiamin B2 Riboflavin B6 Pyridoxin und B12 Cobalamin rechnet man noch Biotin Folsäure Nicotinsäure und Pantothensäure hinzu. Die Gruppe der B-Vitamine kommt tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln vor. Ohne die der B-Gruppe laufen fast keine biochemischen Prozesse Körper ab. Vitamine der B-Gruppe stellen keine Klasse dar. Sie sind chemisch und pharmakologisch verschiedene Substanzen. Einzelne B-Vitamine kommen in der niemals isoliert vor. Aus diesem Grund wirken in der Regel auch im Verbund.

Geschichte

Entdeckung des Vitamins B6 1934

Weiterführende Informationen

Siehe auch:

Vitamine
Vitamin A | Vitamin B1 | Vitamin B2 | Niacin (B3) | Pantothensäure (B5) | Vitamin B6 | Biotin (B7) | Folsäure (B9) | Vitamin B12 | Vitamin C | Vitamin D | Vitamin E | Vitamin K1 | Vitamin K2



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