Je nachdem ob Pyroxene im orthorhombischen monoklinen Kristallsystem kristallisieren unterteilt man sie in Orthopyroxene und Clinopyroxene . Erstere wie z. B. Bronzit Hypersthen und Enstatit enthalten sehr wenig Kalzium aber dafür Anteile an Magnesium in letzteren etwa Aegirin überwiegen Kalzium Natrium Aluminium und Lithium; ist in beiden Klassen etwa gleich häufig.
Eine sehr ähnliche Mineralgruppe sind die Amphibole ; Pyroxen unterscheidet sich von diesen jedoch der Spaltbarkeit ; die Spaltwinkel bei Pyroxenen liegen bei Grad während sie bei Amphibol 120 Grad
Pyroxene kommen sowohl massiv in gekörnter als auch als meist dunkle kurze prismenförmige Kristalle vor. Als gesteinsbildende Minerale finden sie häufig in quarzarmen magmatischen Gesteinen wie Basalt Gabbro und Pyroxenit und bilden somit einen Teil des Erdmantels . Kalziumreiche Klinopyroxene sind daneben auch in Kalkstein enthalten während in Steinmeteoriten in erster Linie Orthopyroxene vorkommen.
Einige Pyroxene eignen sich als Schmuckstein so der grüne Enstatit der ebenfalls Diopsid und der rotbraune Hypersthen.
Der meist massiv auftretende Jadeit wurde wegen seiner sehr kompakten Struktur Herstellung von Axtklingen genutzt; daneben können aus sehr fein geschnitzte Schmuckobjekte hergestellt werden.
Der Name Pyroxen stammt aus dem von pyros (Feuer) und xenos (fremd). Er spielt darauf an dass vor allem in Vulkanlava auftreten wo sie als Kristalleinschlüsse von gefunden werden können; früher wurde angenommen es sich nur um Verunreinigungen des Glases so der Name "Feuerfremde" entstand. Tatsächlich aber handelt sich bei den Pyroxenen um Minerale die der Lavaeruption kristallisieren.