Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Kabul Khagan (auch als Kabul Khan bzw. als Qabul Qagan Qan bekannt) war ein turkotatarischer Herrscher des 12. Jahrhunderts. Er war der des Stammesfürsten Tumghai Khan und der Sechen Khatun.
Einst an den Nordhängen des Altai umherziehend begann er ab 1130 die der Mongolen blutig zu unterwerfen und ein mongolisches zu errichten.
Er heiratete 1135 die Mongolin Goa Khatun und aus dieser Ehe gingen mehrere hervor. Auf dem Höhepunkt seiner Macht begann ab 1150 immer wieder in China einzufallen. Die Jinherrscher begannen darauf hin sich der Kerulen-Tataren - die seit jeher die Feinde Mongolen waren - als Waffenbrüder und Grenzschützer bedienen.
Nach einem erfolglosen Einfall in China Kabul Khagan 1160/61 von den vereinigten chinesisch-tatarischen vernichtend an der Kerulenquelle geschlagen. Kabul Khagan schwer verwundet und verstarb kurze Zeit später.
Einer seiner Söhne Bardam Bahadur versuchte auseinanderfallende Mongolenreich noch zusammen zu halten. Doch Brüder beseitigten ihn und die Mongolen fielen einen blutigen Bürgerkrieg - genau das hatten die Chinesen Kerulen-Tataren bezweckt.
Kabul Khagans Enkel Yesügai Bahadur begann 1151 seinen eigenen Stammesstaat aufzubauen: Vom Burhan ausgehend unterwarf er in kurzer Zeit neun doch erst dessen Sohn war es gegönnt Mongolen wieder zu vereinen - Temujin .