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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 19. Juni 2013 

Queer Theory


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Die Queer Theory ( Queer-Theory oder Queer-Theorie ) ist eine besondere Form des Dekonstruktivismus in der besonders das biologische Geschlecht aber auch Geschlechterrollen (engl. Gender ) und sexuelle Orientierungen dekonstruiert werden sollen. Sie geht davon dass alles was mit Geschlechterrollen zu tun nicht naturgegeben sondern sozial und kulturell erworben Die Queer Theory ist genau genommen ein philosophisches Denkmodell und nicht eigentlich eine Theorie . Sie ist aus dem lesbischen Feminismus und der Schwulenbewegung der 1960er und 1970er Jahre entstanden. Vor der Etablierung des Queer wurde sie auch als Gay Theory bezeichnet.

Inhaltsverzeichnis

Vorgeschichte

Ein wichtiger aber von vielen englischsprachigen ignorierter Vordenker ist Magnus Hirschfeld der noch von einem biologisch- medizinischen Standpunkt aus versucht die Dichotomie also die strikte Zweigliedrigkeit der Geschlechter widerlegen. In seiner Geschichte der Sexualität argumentiert später der Philosoph Michel Foucault dass zweigeschlechtliches Denken die Auffassungen über Homosexualität und Sexualität aufgrund sozialer und historischer Gegebenheiten entstehen nicht auf natürlichen Gegebenheiten beruhen.

Wichtige Vertreter

In ihrem Essay "The straight mind" greift Monique Wittig Gedanken auf und kritisiert traditionelle und feministische über das Geschlechterverhältnis gleichermaßen da sie beide der heterosexuellen Grundannahme ( straight mind bedeutet 'heterosexueller Geist') beruhten dass es deutlich voneinander zu trennende Geschlechter gebe; Geschlechtergrenzen vielmehr zu verwischen da sie nur konstruiert ( Heteronormativität ). Diese Auffassung die von Judith Butler aufgegriffen und ausgebaut wird entlarvt auch in Deutschland immer noch zu beobachtende Sichtbarmachung weiblichen Geschlechts als eine dem straight mind entsprungene Idee. Die neuere Queer Theory beschäftigt sich allerdings nicht nur mit Dekonstruktion von Sexualität sondern mit allen Aspekten Kultur .

Kritik

Genetische Grundlage

Die Queer Theory tendiert dazu die genetische Grundlage des zu ignorieren. Diese spielt aber sicher auch gewisse Rolle. Sie sollte nur nicht überbewertet

Wissenschaftskritik?

Die Queer Theory kritisiert an der traditionellen Wissenschaft Übergänge in der Wirklichkeit zu ignorieren die Wirklichkeit in konstruierte diskrete Einzel- Phänomene zu zerlegen. Dabei übersieht sie dass Problem in der Wissenschaft schon immer klar Die Wissenschaft arbeitet lediglich mit Modellen der Wirklichkeit weil die Wirklichkeit nur erfassbar ist. Das kann letztlich auch die Queer Theory nicht anders tun.

Siehe auch

Literatur




Bücher zum Thema Queer Theory

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