Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Quinoa (botanisch Chenopodium quinoa Willd. auch Reismelde Inkakorn oder Perureis gehört zur Familie der Gänsefußgewächse (Chenopodiaceae). Quinoa ist eng verwandt mit Spinat Mangold Rote Beete. Die mineralstoffreichen Blätter werden als oder Salat verzehrt. Die senfkorngroßen Samen haben getreideähnliche Zusammensetzung trotzdem wird Quinoa ebenso wie Amaranth als glutenfreies "Pseudogetreide" bezeichnet. Der Gehalt an Eiweiß und einiger Mineralien übertrifft sogar den Getreidearten .
Quinoa stammt aus Südamerika wo es seit 6000 Jahren gemeinsam Amaranth ein Hauptnahrungsmittel ist. Sie wurden besonders den Hochebenen der Anden (über 4000 m) angebaut. Dort waren für die Menschen unentbehrlich da Mais als Ersatz in diesen Höhen nicht mehr angebaut konnte. Während der spanischen Eroberungszüge und Kriege die Inkas und Azteken im 16. Jahrhundert (siehe Francisco Pizarro und Hernando Cortez ) wurde der Anbau von Quinoa und Amaranth verboten und soger unter Todesstrafe gestellt. Damit sollten die Völker geschwächt Das als "unchristlich" eingestufte Nahrungsmittel blieb dadurch Europa bis in das 20. Jahrhundert hinein nahezu unbekannt.
Heute wird der Anbau dieser "Pseudogetreide" da die Pflanzen sehr anspruchslos an Boden Wasser sind und als ein gesundes alternatives erkannt wurden. Besonders für unter Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) leidende Menschen bilden sie einen Getreideersatz.