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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 20. Oktober 2014 

Römische Frauen


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Rechtliche Stellung

Die Ansichten über die Stellung der Frauen haben sich im letzten Jahrhundert stark In älteren Büchern wird oft die Stellung völlig gleichberechtigt beschrieben heute verweist man auf Einschränkungen. Der Grund für diesen Wandel ist Verglichen nicht nur mit ihren griechischen Zeitgenossinnen auch mit den Frauen in Mittelalter und Neuzeit bis weit ins 20. Jahrhundert hinein die Frauen der römischen Antike tatsächlich sehr und „emanzipiert“. Wirklich gleichberechtigt waren sie aber Interessant ist dass die Frauen nach dem Manusehe schon in der Republik zur Rarität geworden war niemals von Ehemann abhängig waren wohl aber von ihrem Darin unterschied sie sich nicht von einem der unter der Patria Potestas seines Vaters bis dieser starb oder ihn emanzipierte (daher Ausdruck). Solange sein Vater lebte galt eine genau wie eine Römerin als nicht geschäftfähig wenn er schon 60 war eigene Kinder Enkel hatte und zum dritten Mal zum gewählt worden war. Der Unterschied zeigte sich wenn der Mann bzw. die Frau aus väterlichen Gewalt entlassen worden war. Ein Mann mindestens 14 Jahren war damit völlig frei konnte selbst wieder Patria Potestas ausüben eine brauchte mindestens drei Kinder um ohne Vormund ihr Vermögen verfügen zu können und sie niemals die Patria Potestas über jemanden haben einer Frau beginnt und endet ihre Familie“) auch niemanden adoptieren und galt reich rechtlich als verwand mit ihren eigenen Kindern. Die Einschränkungen gab es bezüglich

  • Ämter: Frauen durften kein politisches Amt haben nicht wählen.
  • Anklage: Frauen durften nicht allein Klage vor erheben.
  • Vormund: Frauen durften nur dann ganz frei ihr Vermögen verfügen wenn sie mindestens drei hatten. Sonst brauchten sie einen Vormund für Geschäfte. Der Vormund durfte nicht der eigene oder Schwiegervater sein wohl aber ein eigener
  • Erbe: Es gab verschiedene Rechtsvorschriften die das von Frauen insbesondere von Frauen mit weniger drei Kindern erschwerten.

Der tatsächliche Unterschied zwischen Männern und hing stark von der sozialen Schicht an. rechtliche Stellung einer reichen Römerin unterschied sich von der ihres Ehemannes dazu kam noch einschränkenden moralischen Vorstellungen (Eine Frau soll zu bleiben und Wolle spinnen). Wo es nur Geld gab waren die meisten Regelungen (wie Vormundschaft) bedeutungslos. Ebenso war ein politisches Amt für jeden wenigbegüterten Mann genauso unerreichbar wie seine Frau. Ärmere Frauen mussten auch schon wirtschaftlichen Gründen berufstätig sein. Sklavinnen schließlich waren exakt genauso rechtlos wie männlichen Leidesgenossen.




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