Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die römischen Provinzen waren Verwaltungseinheiten des römischen Reiches .
Ursprünglich beschrieb der Begriff Provinz - von lateinisch provincia ("Aufgabe Verpflichtung") - einen Aufgabenbereich in Staatsverwaltung der Stadt Rom. Mit dem Erwerb Gebiete wurden diese zu eigenen "Aufgaben der also Provinzen. Verwalter der Provinzen waren in Zeit der römischen Republik in der Regel Consules oder Praetores (Proprätor oder Prokonsul) in Kaiserzeit auch Legati Augusti pro praetore ("Gesandte des Kaisers anstelle eines Praetors").
In der Kaiserzeit wurde die Provinzeinteilung Reiches mehrfach geändert und reformiert. Unter Kaiser Diokletian wurden als übergeordnete Gliederungsebene 12 (später Diözesen eingeführt unter Konstantin I. zusätzlich die Präfektur . Die hierarchische Reihenfolge dabei war Präfektur - Diözese - Provinz. Die zur Zeit Diokletians seiner Nachfolger neu abgegrenzten Provinzen waren in Regel kleiner als die älteren Verwaltungseinheiten.
Prinzipien römischer Provinzialverwaltung
Zu den grundlegenden Prinzipien römischer Provinzialverwaltung es die bestehenden Verwaltungs- und Rechtsinstitutionen in jeweiligen Gebiet/Land so weit als möglich zu (wenn solche überhaupt vorhanden waren was in barbarischen Provinzen meist nicht der Fall war).
Die römische Verwaltung behielt sich vor:
die Entscheidung über Steuern
die Verhängung der Todesstrafe
das Militär
Für die Bevölkerung der Provinzen - sie nicht zur Oberschicht gehörte die ihre verlor - war dies in der Regel Verbesserung der Lage war sie doch nicht der Willkür lokaler Despoten ausgesetzt. Allein die dass lokale Instanzen keine Todesstrafe verhängen konnten jeder Bürger konnte bis zum Proprätor (in Kaiserzeit bis zum Kaiser appellieren) - führte viele Provinziale zu einer vor der römischen nie gekannten Rechtssicherheit. Auf die Tatsache dass es der überwiegenden unter römischer Herrschaft besser ging als vorher zurückzuführen dass in den fast 700 Jahren Provinzialverwaltung Aufstände gegen Rom die extreme Ausnahme Völlig anders sahen das natürlich die provinzialen die Macht und Einfluss verloren hatten sofern sich nicht mit Rom arangierten.
Hauptproblem römischer Provinzialverwaltung
Hauptproblem römischer Provinzialverwaltung war die Ausbeutung Provinzen durch den Proprätor bzw. Prokonsul in Zeit der Republik. Da römische Regierungsbeamte kein Gehalt bezogen den teuren Wahlkampf und die Amtsführung aus eigener bezahlen mussten waren sie häufig nach Ablauf Regierungszeit völlig pleite. Kamen sie dann als in eine Provinz versuchten sie sich dort sanieren. Die Römer sagten dazu: "Arm kam in die reiche Provinz reich verließ er arme." Die Provinz konnte dagegen zwar in Rom wenn sie aber keinen so guten Prozess-Anwalt Cicero verpflichten konnte waren ihre Chancen häufig
In der Kaiserzeit verbesserte sich die der Provinzen grundsätzlich da der Kaiser schon ureigenstem Interesse ein genaues Auge auf seine hatte.