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Römisches Recht


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Das Römische Recht war zunächst ein aus langjähriger Übung und erst später schriftlich fixiertes Recht (sog. Gewohnheitsrecht ). Eines der wichtigsten Gesetzeswerke des römischen waren die Zwölftafelgesetze sowie die Edikte der Magistrate und der Praetoren (sog. ius honoratiorum). Eine wichtige Unterscheidung den Bewohnern Roms das Verkehrsrecht zwischen den selbst ( ius civile ) und das mit den anderen Völkern Recht ( ius gentium ). Die größte Bedeutung haben jedoch das Corpus Iuris Civilis der Codex Iustinianus und die zugehörigen Novellen gewonnen. Alle wurden unter Justinian I. um 533 / 534 zusammengefügt.

Die Fortentwicklung oblag den italienischen Juristen deren Rechtsschule von Bologna sich zu einer der ersten Universitäten Europas entwickelte. Die sog. Glossatoren erläuterten und die bestehenden Texte auf die damalige Rechtsauffassung Die Kommentatoren arbeiteten daraufhin die Rechtstexte zu praxisbezogenen hin aus.

Da in Deutschland bis ins Mittelalter kaum kodifizierte Rechtssysteme bestanden wurde ab Mitte 15. Jahrhunderts das römische Recht rezipiert . Durch die besondere Bedeutung des römischen wurden die Fakultäten des Rechts sehr einflussreich. dem Eintritt in den Absolutismus und die Aufklärung trat jedoch die Bedeutung des Naturrechts in den Vordergrund. Dennoch ist das bürgerliche Recht – namentlich das BGB – in besonderem Maße aus dem Recht entstanden.

Siehe auch: Pandekten Pandektenwissenschaft romanistische Rechtsschule.



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