Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. R.A.I. bedeutet in seiner Langform "Resident Assessment es handelt sich bei den Instrumenten der Familie um Screening-Instrumente die auf den jeweiligen der pflegerischen Versorgung abgestimmt sind.
Übertragen auf ein Pflegeprozess-Modell decken diese also die Phase des Assessments ab und hin zur Diagnostik Prioritätensetzung und Outcome- Identifikation.
Das R.A.I. wurde in der 80er in den USA entwickelt und ist heute vielen Ländern der Welt verbreitet. Im Bereich stationären Versorgung alter Menschen (in der BRD: kann es als internationaler Standard angesehen werden.
Das besondere am RAI ist dass - im Gegensatz zu vielen anderen Assessment- - nicht den Pflegeaufwand messen sondern den Dies ermöglicht folglich die Erstellung eines Pflegeplans tatsächlich auf den individuellen Pflegebedarf abgestimmt ist.
Das RAI besteht aus folgenden Modulen:
1. Das MDS
Das MDS (= "Minimum Data Set") aus ca. 300 Items die vom zuständigen Koordinator (einem Mitglied des Pflegeteams) im Zusammenspiel dem Patienten dem Team den Angehörigen sowie Mitgliedern der weiteren Berufsgruppen ausgefüllt werden.
Die Daten werden werden viertel- oder erhoben sowie nach einer signifikanten Statusveränderung.
Dieses vergleichsweise sehr ausführliche Assessment liefert grobes Screening den Überblick über die relevantesten des Patienten.
2. Die Risikoerkennungstafel
Mit diesem Instrument (auch bequem als Berechnung durchführbar) ermittelt das RAI mittels eines die typischsten Problembereiche des Pflege- Settings.
3. Die Abklärungshilfen
Für jeden Problembereich existiert ein sog. (Resident Assessment Protocol; abweichende Bezeichnungen je nach z.B. CAP im RAI-HC). Für jeden identifizierten werden die entsprechenden RAPs durchgeführt. Sie geben auf Wechselwirkungen zwischen den Problembereichen auf den setzenden Fokus und auf evtl. zusätzlich zu Daten die der genauen Abklärung dieses Problembereichs Sind die RAPs durchgeführt steht die Basis den individuellen Pflegeplan.
4. Weitere Anwendungsgebiete
Die MDS- Daten dienen (optional) nicht als Basis für den Pflegeplan. Sog. "AddOns" das RAI die auf speziellen Auswertungen dieser beruhen ermöglichen z.B. eine sehr differenzierte und den Pflegebedarf abgestimmte Abrechnung mit den Kostenträgern Personalbemessung (RUG- System) oder liefern mittels eigens Qualitätsindikatoren die Datenbasis für die hausinterne Qualitätssicherung ein Benchmarking. Zudem basiereren aus dem MDS Einschätzungsskalen für spezifische Risiken so u.a. die Perfomance Scale die MDS- Cognition Scale die Scale die Personal Severity Scale oder der Index.