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R101


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Die R101 war wie ihr Schwesterschiff die R100 ein britisches Starrluftschiff . Es wurde von der staatlichen Royal Works in Cardington gefertigt und sollte unter der Verbindung Englands mit seinen überseeischen Kolonien Zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung war es die Flugmaschine aller Zeiten.

Technik

Schon beim Jungfernflug am 14.Oktober 1929 man fest daß das Schiff untermotorisiert und schwer war. Daraufhin wurde es im Winter von 224 m auf 237 m verlängert das Traggasvolumen um 16.000 m³ auf insgesamt 156000 zu erhöhen. Außerdem wurden Strukturteile entfernt um Gewicht zu reduzieren. Die Geschwindigkeit wurde von 100 auf ca. 115 km/h gesteigert. Der betrug 40 m.

Die R101 hatte als Antrieb 5 Dieselmotoren mit 485 kW Leistung. Sie verfügte über Einrichtungen Transport von 100 Personen darunter 2 Passagierdecks einem Speisesaal für 60 Personen und einem für 20 Passagiere. Damit überragte die R101 das einzige damals existierende Passagierluftschiff LZ127 Graf Zeppelin in fast allen Belangen.

Auch der deutsche Luftschiffkapitän Dr. Hugo Eckener besichtigte das Schiff.

Inbetriebnahme

Das überarbeitete Schiff wurde am 26.09.19230 Wasserstoffgas gefüllt und sollte noch am gleichen ausgehallt werden. Der Wind war jedoch sehr so daß das Luftschiff erst am 1. ausgehallt und an den Ankermast gelegt wurde.

Um 16:30 am 1.10. verließ die R101 den Ankermast für eine abschließende 24h-Testfahrt. sollten die Motoren und andere Systeme überprüft Bei gut verlaufenden Tests sollte die Fahrt schon früher beendet werden. Das Schiff verließ in Richtung Süden nach London und steuerte nach Osten der Themse folgend. Die Nacht das Schiff über der Nordsee. Durch den eines Kühlers an der vordern Steuerbordmaschine konnte Höchstgeschwindigkeitstest gefahren werden. Alle anderen Test wurden erfolgreich bewertet und es wurde notiert daß Flugeigenschaften sich durch die Verlängerung deutlich verbessert Das Schiff kehrte um 9:20 am nächsten nach etwa 17 Stunden bei ruhigem Flugwetter seinem Ankermast in Cardington zurück.

Die anschließende Auswertung ergab keine Mängel Lecks.

Der notwendige Höchstegeschwindigkeitstest sollte während der Indien-Reise nachgeholt werden.

das Ende

Am 4.10.1930 um 18:24 startete die R101 bei Nieselregen zu ihrer ersten großen diesmal nach Karachi (Indien). In Ägypten sollte Zwischenstopp zum Tanken eingelegt werden.

Etwa kurz nach 20 Uhr überquerte Schiff London.

Bereits über dem Ärmelkanal wurde die durch einen Sturm beschädigt und ein Teil 16 Gaszellen lag frei. Das Schiff konnte frühen Morgen des 5.10.1930 in Frankreich in Nähe von Beauvais 60 km nördlich von landen. Dabei kam es jedoch zu einem bei dem die Wasserstofffüllung in Brand geriet. der 54 Passagiere und Besatzungsmitglieder kamen ums Unter ihnen war auch der damalige britische Lord Thompson. Beim Staatsbegräbnis der Opfer waren Hugo Eckener und Hans von Schiller als Vertreter deutschen Luftschiffer anwesend. Hugo Eckener wurde auch Experte bei den Untersuchungen zur Unglücksursache herangezogen.

Dieses Ereignis ließ England den Bau Luftschiffe aufgeben. Das erfolgreiche englische Luftschiff R100 wurde für nur 450 Pfund verkauft.


britische Starrluftschiffe:
R34 | R38/ZR-2 | R80 | R100 | R101

siehe auch: Luftschiff | Starrluftschiff | Halbstarres Luftschiff | Prallluftschiff




Bücher zum Thema R101

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