Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Das Resource Description Framework (RDF) ist eine Spezifikation für ein zur Repräsentation von Metadaten (Informationen über Webseiten und andere Objekte) die erstmals 1999 World Wide Web Consortium vorgelegt wurde und üblicherweise in Form XML -Sprache verwendet wird.
Mit der Erweiterung des Modells durch und Ontologien soll RDF als grundlegende Technik für Datenaustausch im so genannten Semantic Web (eine Realisierung eines semantischen Netzes auf der Basis des WWW ) dienen. RDF lässt sich aber auch weniger komplizierte Dinge einsetzen.
Man muss zwischen dem RDF-Modell der RDF-Syntax und dem RDF-Schema unterscheiden.
Informationen sind in RDF in so Statements abgelegt das sind Aussagen in Form Tripel aus Subjekt Prädikat und Objekt . Alle drei Bestandteile werden durch einen Resource Identifier ( URI ) identifiziert und damit allgemein als Ressource (im englischen Resource ) bezeichnet. Als Objekt einer Aussage sind Zeichenketten (Literal) möglich. Die Verknüpfung mehrerer Tripel sich als ein gerichteter Graph mit Knoten- und Kantenbeschriftung verstehen wobei und Objekt eines Tripels Knoten und die Prädikate Kanten sind.
Die Besonderheit des RDF-Modells liegt zum darin dass über die als Prädikat verwendeten ( Properties ) auch wiederum Aussagen getroffen werden können. lassen sich Properties selbst mit RDF beschreiben als Metadatenformat ablegen. Andere RDF-Angaben können diese durch Referenzierung weiterverwenden. Ein prominentes Beispiel dafür die Repräsentation von Dublin Core in RDF.
Zum anderen bilden in RDF Statements Ressourcen auf die mit weiteren Statements verwiesen kann. Diese Technik der Aussagen über Aussagen als Reification bezeichnet.
Zusätzlich enthält RDF vordefinierte Datentypen für und Mengen um Gruppen von Ressourcen zusammenzufassen. die keine explizite URI haben sondern nur Gruppierung von anderen Objekten dienen werden in Regel durch so genannte "blank nodes" modelliert. Beispiel dafür ist die Zuweisung eines Namens aus separaten Zeichenketten für für Vor- und besteht.
Das RDF Modell ist unabhängig von Darstellungsform. Am meisten verbreitet ist die Repräsentation XML . Eine kürzere Syntax ist die von Tim Berners-Lee entworfene Notation 3 (N3). Für die Speicherung von RDF Datenbanken und Datenstrukturen gibt es verschiedene Konzepte da eine Ablegen der N-Tripel in einer Tabelle nicht effektiv ist.
Da sich die selben RDF-Aussagen in Syntax mitunter auf viele verschiedene Arten ausdrücken ist es sinnvoll zur Verarbeitung von RDF-Daten RDF-Parser zu verwenden der auch die Validierung ein RDF-Schema vornehmen kann.
Zur Suche in RDF-Daten gibt es Anfragesprachen zum Beispiel RQL (RDF Query Language) RDF Squish.
RDF ist unter anderem eine Möglichkeit Informationen über Dokumente im World Wide Web und andere Ressourcen zu repräsentieren. Diese über andere Informationen bezeichnet man als Metadaten . Dazu gehören beispielsweise Titel Autor Änderungsdatum und Lizenzinformationen oder die Verfügbarkeit eines Dokumentes.
Ebenso wie XML im konkreten Anwendungsfall die Definition eines Dokumenttyps benötigt (z.B. als DTD oder XML Schema ) legt das RDF-Modell nur eine Syntax den gemeinsamen Datenaustausch fest. Zur Interpretation von RDF formulierten Aussagen bedarf es eines gemeinsamen wie zum Beispiel Dublin Core . Ein solches Vokabular wird auch Ontologie genannt wenn es gleichzeitig Regeln für richtige Verwendung der in ihm definierten Ressourcen
RDF-Schema (RDFS) ist ein Vokabular zur solcher Ontologien in RDF. RDFS liegt die eines Objektorientierten Klassenmodells zugrunde. Neben RDFS existieren schon eine Reihe weiterer Ontologie-Beschreibungssprachen wie F-Logic DAML und OIL. Mit der Web Ontology Language (OWL) hat das W3C einen Vorschlag für eine auf RDFS-aufbauende vorgelegt die Ausdrücksmöglichkeiten der Sprachen DAML und in RDF vereinigt.