Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die RGT-Regel (Reaktionsgeschwindigkeit-Temperatur-Regel) ist eine Faustregel in der Biologie Physiologie und organischen Chemie . Sie besagt dass im Temperaturbereich biologischer die Reaktionsgeschwindigkeit sich verdoppelt wenn die Temperatur um K (10°C) erhöht wird. Der Q10-Wert dieser ist also annähernd gleich 2.
Die Regel ist als Faustregel zu die überschlägig viele Phänomene in Biochemie Physiologie Ökologie abzuschätzen hilft. Je nach Enzym - Substrat -System kann der Erhöhungsfaktor statt 2 auch 5 oder 3 oder 4 betragen. Zudem sie auf physiologische Temperaturen beschränkt also den zwischen ca. 274 K (rund 1°C) und 310 K (rund 37°C) da darunter das (je nach Gehalt an Stoffen) gefroren sein und darüber viele Enzyme denaturieren . Zudem haben Enzyme in der Regel Temperaturoptimum und ein pH -Optimum bei denen die Enzymaktivität am höchsten ist.
Gleichwohl kann man mit der RGT-Regel weshalb beispielsweise die Photosyntheserate und Produktion von Pflanzen bei niedrigeren Temperaturen geringer als bei höheren oder weshalb Karpfen erst ab einer Wassertemperatur oberhalb vom K (17°C) eine nennenswerte Gewichtszunahme zeigen. Ebenso man die RGT-Regel benutzen um die geringe von wechselwarmen Tieren z.B. Reptilien bei niedrigen Temperaturen zu erklären und blitzartige Reaktion derselben Tiere bei höheren Temperaturen.