Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. RISC OS ist ein Betriebssystem mit grafischer Oberfläche . Die britische Firma Acorn entwickelte Ende der 80er Jahre RISC für ihren 32 Bit Computer Archimedes mit ARM CPU .
RISC OS 2 war die erste von RISC OS und ersetzte 1988 das BASIC geschriebene Übergangsbetriebssytem ARTHUR des Archimedes. Der A5000 wurde 1992 mit RISC OS 3 1994 folgte RISC OS 3.5 mit der des Acorn Risc PCs . Für den nie erhältlichen Nachfolger des PCs entwickelte Acorn RISC OS 4. 1998 sich Acorn auf und RISC OS ging die Firma Pace. RISCOS Ltd. lizenzierte RISC 4 und lieferte es 1999 aus. Seitdem RISCOS Ltd. das Betriebssystem als RISC OS weiter. Pace paßte RISC OS 4 an ab ARM9 und XScale an und entfernte Abhängigkeiten von speziellen Prozessoren die Acorn entwickelt hatte. Diese Version dann von Castle Technology ab 2002 in IYONIX pc als RISC OS 5 eingesetzt. 2003 Castle RISC OS von Pace. Zur Zeit es mit RISC OS Select und RISC 5 zwei verschiedene aktive Entwicklungszweige von RISC
RISC OS ist ein schlankes und Multitasking -Betriebssytem und läuft abgesehen von Emulatoren nur auf Rechner mit ARM CPU StrongARM und XScale. Der Kern des Betriebssystems ist klein. Eine Vielzahl von austauschbaren Modulen sind für Dateisystem Festplattenzugriff grafischer Oberfläche usw. zuständig. Ein Großteil Betriebssystems und einige Anwendungsprogramme sind im ROM bzw. im Flash-ROM enthalten. Ein Booten von der Festplatte wie bei anderen entfällt damit. Ausnahme ist RISC OS Select dem ein Abbild der ROMs von Festplatte RAM geladen wird.
Die grafische Oberfläche von RISC OS von Anfang an konsequent Drag & Drop . So wird z. B. beim Speichern keine Dialogbox benutzt die das Dateisystem Stattdessen wird mit der Maus ein Symbol in ein Fenster des Dateimanager gezogen und damit die Datei auf Festplatte gespeichert. Zieht man das Symboles in Fenster eines anderen Anwendungsprogrammes werden die Daten dieses andere Anwendungsprogrammes übertragen. Es wird bei OS eine Maus mit drei Tasten benötigt. Menü am oberen Fenster- oder Bildschirmrand gibt nicht. Es werden nur kontextsensitive Menüs benutzt mit der mittleren Maustaste an beliebiger Stelle Fenster aufgerufen werden. Die Menüs kann man der Maus verschieben. Wählt man mit der Maustaste ein Menüpunkt aus wird das Menü geschlossen und man kann so weitere Menüpunkte ohne wieder das gleiche Untermenü aufzurufen. Klickt mit der rechten Maustaste auf einen Pfeil Bildlaufleiste bewegt sich die Leiste in die Richtung des Pfeiles. Es gibt viele weitere der rechten Maustaste um die Arbeit am zu erleichtern.
Der Desktop besteht seit ARTHUR aus zwei Teilen. obere und größere Teil des Desktops ist eigentliche Arbeitsoberfläche. Der untere Teil besteht aus Leiste die man Iconbar nennt. Dort findest links die Symbole für die vorhandenen Laufwerke und rechts die Symbole für die Anwendungsprogramme. Jedes dieser Symbole hat ein Menü wie gehabt mit der mittleren Maustaste geöffnet Mit eine Klick öffnet sich das Fenster Dateimanagers des jeweiligen Laufwerkes bzw. das Fenster Anwendungsprogrammes. Einzelne Fenster erhalten kein Symbol auf Iconbar.
Anwendungsprogramme melden sich bei jeder Sitzung und können so auch beliebig auf der verschoben oder gelöscht werden. RISC OS benötigt Dateiendungen zur Erkennung des Dateiformates . Das Dateiformat wird im Dateisystem vermerkt. man eine Datei im Dateimanager doppelt anklickt wird von OS zuerst geprüft ob ein Anwendungsprogramm geladen das mit diesen Dateiformat umgehen kann. Wenn nicht der Fall ist wird bei den Anwendungsprogrammen ein geeignetes Programm gesucht um die zu öffnen.