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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 27. Mai 2012 

RKB Solidarität


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RKB Solidarität steht für Rad- und Kraftfahrerbund Solidarität . Der Name Solidarität sollte bereits ausdrücken dass sich dieser als Teil der Arbeiterbewegung verstand und versteht. Neben den sportlichen des Bundes sollten stets auch das 'Miteinander Füreinander einstehen' Basis des Vereinslebens sein. Die gegen Ende der Kaiserzeit und die zeitgleich Organisation der Arbeiterschaft in Arbeitervereinen führte den dem 1. Weltkrieg zu einem ersten Höhepunkt in seinen Die durch den Krieg bedingten Einbrüche im und das faktische Ende des Vereinsleben wurden überwunden. In der Weimarer Republik entfaltete sich die "Solidarität" zu ihrer Blüte. Nach dem Verbot durch die Nationalsozialisten und dem 2. Weltkrieg wurde sie wiedergegründet.

Bis Anfang der 60er Jahre gelang es dem Bund wieder einen Mitgliederbestand aufzubauen. Dann führten organisatorische und rechtliche mit dem DSB (Deutscher Sportbund) und dem BDR (Bund Radfahrer) zu einem deutlichen Mitgliederschwund. Der DSB sich gegen eine Aufnahme des RKB Solidarität. die Beziehungen zum Fachverband BDR gestalteten sich schwierig. Zwar gab es seit 1958 eine die den Mitgliedern beider Verbände die Teilnahme gemeinsamen Wettkämpfen ermöglichen sollte jedoch blieben die der "Solidarität" von der Teilnahme in einigen vor allem im wichtigen Straßenrennsport ausgeschlossen.

Den Rechtsstreit mit dem DSB gewann "Solidarität" zwar durch eine Entscheidung des Bundesgerichtshofes die den DSB zwang den RKB als gleichberechtigten Mitgliedsverband aufzunehmen faktisch war sie der Verlierer: Ihre Bedeutung ging seither immer zurück. Hintergrund dieser Probleme: Der Ost-West-Konflikt warf seine Schatten auch auf den Der RKB "Solidarität" galt wegen seiner Geschichte zahlreicher Kontakte zu Sportorganisationen im Ostblock als "ideologisch verdächtig" und sollte so Absicht die ganz offensichtlich hinter dem organisatorischen steckte ausgegrenzt und wenn möglich beseitigt werden.

Geschichte

  • 1896: als "Arbeiter- und Radfahrerbund Solidarität" betreibt aber noch vor dem 1. Weltkrieg Motorsport (zunächst mit Motorrädern) was der Auslöser die spätere Umbennung war.
  • 1912: 150.000 Mitglieder
  • 1923: 200.000 Mitglieder
  • 1932: Größter Radsportverband der Welt; 400.000
  • 1933: Zwangsauflösung und Beschlagnahmung des Vermögens eine Fahrradfabrik)
  • ab 1945: Neugründung einzelner Ortsvereine
  • 1948: Neugründung des Bundes
  • 1952: Wieder 50.000 Mitglieder
  • 1955: Aufnahme in den DSB und beantragt
  • 1958: Arbeitsgemeinschaft mit dem BDR zur gemeinsamer Wettkämpfe
  • 1961: Erstmals gemeinsame Meisterschaft mit dem im Hallen- Radsport
  • 1962: Arbeitsgemeinschaft wird durch den BDR




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