Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Nache dem Philosophen Carl Gustav Hempel benanntes Problem der Erkenntnistheorie auch als Rabenparadox bekannt.
Wenn ich eine Reihe von Raben die alle schwarz sind forme ich irgendwann Hypothese : Alle Raben sind schwarz . Diese Hypothese wurde induktiv aus einer Reihe von Beobachtungen abgeleitet.
Jeder weitere schwarze Rabe den ich bestätigt diese Hypothese. Es ist natürlich unmöglich Raben der Welt zu beobachten und es sein dass es irgendwo auf der Erde im Universum nicht-schwarze Raben gibt doch ich mich durch die Beobachtung in meiner Hypothese
Was ist nun aber wenn ich nicht-schwarzes Objekt sehe das kein Rabe ist B. ein gelbes Auto? Ich kann meine ebenso formulieren als Alle nicht-schwarzen Objekte sind keine Raben was äquivalent zu meiner ursprünglichen Hypothese Damit bestätigt auch ein gelbes Auto meine Hypothese Alle Raben sind schwarz!
Diese Schlussfolgerung scheint zunächst paradox zu Wie kann die Beobachtung eines gelben Autos auf eine Hypothese haben die schwarze Raben Hempel nahm an dass es sich dabei eine psychologische Fehleinschätzung handelt und die Beobachtung nicht-schwarzen Objekten tatsächlich in sehr geringem Maße Hypothese stützt. Ganz allgemein leitet er daraus dass jede Beobachtung die einer Allaussage nicht diese in bestimmtem Maße unterstützt.
Tatsächlich ist es so dass die von Hempel bei einer endlichen Anzahl beobachtbarer immer zutreffend sein muss. Überträgt man die z. B. auf ein Kartenspiel mit nur Objekten wird schnell klar dass die Hypothese Alle Pikkarten sind schwarz durch das Aufdecken einer roten Herzkarte wird da sie die äquivalente Hypothese Alle nicht-schwarzen Karten sind kein Pik unterstützt.