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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 22. November 2019 

Radioaktiver Abfall


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Unter radioaktiven Abfällen (oft auch als Atommüll bezeichnet) versteht man alle in der anfallenden radioaktiven Stoffe die nicht mehr genutzt werden

Der größte Teil (rund 80 %) radioaktiven Abfälle stammt aus dem Uranabbau weitere Teile aus Kernkraftwerken aus Kernforschungszentren aus der Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennelemente und (in Kernwaffenstaaten) aus militärischen Aktivitäten Zusammenhang mit der Herstellung von Atomwaffen. Ein geringer Anteil stammt aus Anwendungen radioaktiver Substanzen der Medizin Industrie und Forschung.

Radioaktive Abfälle werden international meist in mittel- und hochradioaktive Abfälle eingeteilt. In Deutschland im Hinblick auf das geplante Endlager Konrad Unterscheidung in wärmeentwickelnde und nicht wärmeentwickelnde Abfälle

Insbesonders mittel- und hochradioaktive Abfälle stellen Herausforderungen an die Entsorgung. Aufgrund der langen Halbwertszeiten vieler radioaktiver Substanzen muss eine sichere (teilweise) über Jahrtausende sichergestellt werden. Die Entsorgungsfrage bisher weltweit als nur unbefriedigend gelöst. Dies einer der Hauptgründe weshalb Atomkraftgegner schon seit die Abschaltung aller Atomkraftwerke fordern.

Hochradioaktive Spaltproduktlösungen die bei der Wiederaufarbeitung Brennelemente anfallen werden in Glas eingeschmolzen. Die entstehenden Glaskokillen sind korrosionsfest und unlöslich in Alternativ hierzu wird an der Einbindung in Keramik gearbeitet; hier ist ebenfalls eine chemisch Lagerung gewährleistet.

Aufgrund der langen Zeiträume sowie durch radioaktive Strahlung sind die Lagermaterialien nicht notwendigerweise in der Lage die eingebundenen Stoffe zu Daher ist die sichere Lagerung des verarbeiteten entscheidend. Unterirdische Lagerstätten die keinen oder nur Wasserdurchfluss haben sind von Vorteil da in von Wasser die Lagerbehälter vergleichsweise langsam korrodieren . Selbst nach Zerfall der Lagerbehälter ist Transport der radioaktiven Substanzen durch das Gestein langsam. Die geologischen Eigenschaften des Gebirges müssen dabei den Einschluss der radioaktiven Stoffe gewährleisten so dass nicht in die Biosphäre gelangen können.

Als Endlagerstätten werden etwa Salzstöcke in stabilen Gesteinsschichten diskutiert. Auch Granit Tongestein oder Tuff kommen als Wirtsgesteine in Frage.

Siehe auch: Uranwirtschaft



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