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Radioquote


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Radioquote bezeichnet das Verhältnis fremdsprachiger Lieder zu Songs im Radio . Dieses Verhältnis kann staatlich vorgegeben sein freiwillig von den Sendestationen eingeführt werden.

Inhaltsverzeichnis

1. Das Modell der Quotenregelung in Frankreich

In Frankreich wurde 1996 eine gesetzliche Quote für Songs im Radio eingeführt. Demnach sind Radiostationen verpflichtet mindestens 40 Prozent des Gesamtprogramms mit Interpreten auszufüllen. Von diesen 40 Prozent muss gewisser Anteil Neuheiten enthalten sein. Eine Ausnahme Regelung bildet der Zeitraum zwischen 22.30 Uhr 6.30 Uhr: hier dürfen die Sender spielen sie wollen. Die Palette von Strafen bei gegen das Gesetz ist groß: Bußgelder erzwungene oder der Entzug der Sendelizenz können für Stationen folgenreich sein. Das Gesetz begünstigte nachweislich den internationalen Erfolg französischer Interpreten wie Alizée Daft Punk oder auch Manu Chao . Der Handel mit Musiklabels konnte sogar 100 Prozent gesteigert werden.

Vorteile der Quote

Das Gesetz sorgt für eine größere an Liedern im Radio; Wiederholungen sind ebenso wie die Dauerwiederholung von so genannten „Ohrwürmern“. weiterer Vorteil wäre die neue Aufgabe welche Radio übernehmen würde: eine Trendfunktion. Indem die noch neue und unbekannte Sänger mit ihren im Radio spielen werden einige dieser „Newcomer“ Hits. Und dies hätte wiederum eine Belebung Musikindustrie zur Folge. Ein dritter Aspekt den anführen kann wäre dass auch nationale Künstler bekommen zu attraktiven Sendezeiten aufzutreten. Heute werden besten Sendezeiten zu über 90 Prozent von Stars besetzt. Und wenn man sich ganz in Deutschland umsieht so wäre da noch Kulturauftrag der öffentlich-rechtlichen Sender festzustellen.

Nachteile der Quote

Die Quote stellt einen tiefen Eingriff die verfassungsmäßige Rundfunkfreiheit dar und ist eine der Wirtschaft.

2. Die Situation auf dem deutschen Radiomarkt

Derzeit gibt es keinerlei entsprechende staatliche oder Verordnungen (abgesehen von der Schwarzen Liste). für den Rundfunk sind die deutschen Bundesländer.

Nur 29 Prozent der Künstler in Albumcharts im ersten Halbjahr 2003 stammten aus Die Radiostationen zeigen sich Untersuchungen zu Folge risikobereit und spielen aus wirtschaftlichen Gründen größtenteils aus den 70ern und 80ern: vor 20 waren in den Archiven der Radiostationen noch Titel zu finden wogegen es heute nur rund 3000 Titel gibt. Bei den öffentlichen rechtlichen Sendern gab es im Jahr 2002 14 3 Prozent Neuheiten im Programm. Davon 1 2 Prozent deutsche. Bei den privaten wurden zwar mehr Neuheiten präsentiert (17 1 dafür waren aber auch weniger deutsche Sänger hören (0 6 Prozent).

3. Gesetzesinitiativen und Forderungen nach einer gesetzlichen

Die CSU forderte im Mai 2002 das französische Modell in Deutschland zu Ihr Generalsekretär Erwin Huber führte aus deutsche müssen mehr Chancen bekommen erst recht von öffentlichen – rechtlichen Sendern. Die Bayerische Staatsregierung eine Gesetzesinitiative auf den Weg die im auf der Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin heftig diskutiert Unterstützer der CSU-Linie waren etwa Julian Nida Rühmelin (ehemaliger Kulturstaatsminister des Bundes) und Bundestagspräsident Thierse ( SPD ).

Die Gesetzesforderung von Erwin Huber löste Deutschland eine regelrechte „ Sommerlochsdebatte “ aus und zwar bei Politikern und gleichermaßen. Laith Al-Deen deutscher Sänger beispielsweise findet das französische als die beste Lösung für den deutschen Auch Heinz Rudolf Kunze Konstantin Wecker und Udo Lindenberg deutsche Schlagerstars gehören zu den Befürwortern Quotenregelung. Sie wollen den deutschen Interpreten eine gegen die "übermächtige amerikanische Konkurrenz" geben. In Politik stößt die Gesetzesinitiative auf ein geteiltes Grietje Bettin medienpolitische Sprecherin der Bündnis90/Die Grünen spricht sich strikt gegen eine Radioquote Ihrer Meinung nach behaupten sich deutsche Künstler dem internationalen Markt auch ohne Quote. Im sind auch ohne staatliche Eingriffe Titel von Nena " „ Sportfreunde Stiller “ oder „ Wir sind Helden “ zu hören so Bettin. Ihrer Meinung ist es nicht die Aufgabe des Staates Radiostationen vorzuschreiben was sie spielen sollen. Omid Nouripour Bundesvorstandsmitglied der Grünen meint im Gegensatz seiner Kollegin dass eine Quote die musikalische sichert. Doch möchte er vielmehr eine europäische um das Spektrum zu vergrößern worauf Radiostationen zurückgreifen können. Christina Weiss amtierende Kulturstaatsministerin möchte mehr nationale Musik im Radio hören. Jedoch eine Quote ihrer Meinung nach ein „regulativer in die Programmfreiheit“.

Die Ministerpräsidentenkonferenz Juni 2003 in Berlin sich gegen eine bindende Quote für Radiostationen. Ministerpräsidenten gaben jedoch zu Protokoll:

"Die Länder erwarten von den Hörfunkveranstaltern insbesondere den in der ARD zusammengeschlossenen Rundfunkanstalten und Deutschland Radio eine stärkere Berücksichtigung von deutschsprachiger und deshalb eine Förderung auch neuerer deutschsprachiger durch ausweichende Sendeplätze in den Programmen."




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