Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Rainfarn ( Tanacetum vulgare ) ist eine stark wuchernde Staude aus Familie der Korbblütler die vom Weidevieh verschmäht wird aber Fraßpflanze für Raupen aus der Familie der Spanner (Schmetterling) dem Smaragdspanner) und Eulen ist. Der Rainfarn zu den sogenannten Kompasspflanzen und zwar deshalb sich die Blätter im vollen Sonnenlicht genau nach Süden richten.
Sie trägt von Juni bis September knopfförmige Körbchenblüten in Doldenrispen. Die Blütenköpfe haben wie die nahe verwandte Margerite auch Strahlenblüten nur Köpfchenblüten. Insgesamt sehen die Köpfchen wie Knöpfle“ oder „Westenknöpf“ aus (so lauten volkstümliche des Krautes); Kinder verwenden sie als Spielgeld. hat dunkelgrüne längliche gefiederte Blättchen die stark – so wie die ganze Pflanze stark ätherische Öle und Bitterstoffe enthält die die zum Rainfarn zur Geschmackssache machen: Manche Menschen diesen Geruch andere fühlen sich davon abgestoßen.
Die stark duftenden Blätter sowie die des Rainfarns die insektenabweisende Wirkstoffe enthalten wurden ausgestreut um Ungeziefer fernzuhalten. Getrocknete Rainfarnblätter werden der Imkerei verwendet um die Bienen zu
In den antiken Schriften ist der nicht zu finden. Die erste schriftliche Überlieferung sich im Capitulare Karl des Großens . Rainfarn wurde früher bei Wurmerkrankungen eingesetzt rufen größere Mengen als 1 – 3 Rainfarn Vergiftungserscheinungen hervor so dass man heute Falle von Wurmerkrankungen auf andere wirkungsvollere und Mittel zurückgreift. Verbreitet war auch seine Verwendung Ungeziefer. Eine Waschung sollte Flöhe und Kopfläuse In der Tierheilkunde wird der Tee Kälbern Kühen bei Durchfall verabreicht. Als Breiumschlag soll bei Quetschungen Rheuma und Krampfadern helfen.
Das Laub kann Hautreizungen verursachen. Rainfarnöl ein starkes Gift dessen innere Anwendungen sind unbedenklich weil sie zu Allergien und Vergiftungen können.
Die Blütenköpfe des Rainfarns ergeben zusammen dem Beizmittel Alaun einen dunkelgelben Farbton. Für Beize werden 12 – 20 g Alaun 100 g Wolle genommen. Dunkelgrün wird die mit einer Alaunvorbeize Eisensulfat-Nachbeize und Ammoniak-Entwicklungsbad. Man etwa 400 g frische Blüten für 100 Wolle.