Raissa Orlowa studierte in der UdSSR Anglistik und Amerikanistik und arbeitete ab 1950 Dozentin für Literatur in Tallinn und Moskau . Bei der russischen Monatszeitschrift Ausländische Literatur (зарубежная литература) war sie von 1955 1961 Ressortleiterin. Vor allem arbeitete sie zu Zeit über die amerikanische Literatur des 19. 20. Jahrhunderts. 1980 wurde sie aus dem Schriftstellerverband ausgeschlossen und 1981 nach ihrer Reise den Westen zusammen mit ihrem Mann aus Sowjetunion ausgebürgert. Von da an lebte sie in Köln wo ihr langjähriger Freund Heinrich Böll dem Paar zur Seite stand.
Ihr erstes Buch beschreibt sehr anschaulich sie sich nur langsam in Deutschland zurecht und wie sie mit den Eigenheiten der umzugehen lernte.