Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Raketengleichung (auch Ziolkowsky-Gleichung nach Konstantin Ziolkowsky ) beschreibt wie eine Rakete unter Ausstoß ihres Treibstoffes beschleunigt. Es dabei angenommen dass die Rakete im gravitationsfreien Vakuum beschleunige um bei dieser Betrachtung jegliche (Gravitationsanziehung Reibung) vernachlässigen zu können.
Die Rakete stoße Treibstoff mit einer Ausströmgeschwindigkeit v g aus. Die Rakete habe beim Start Geschwindigkeit v 0 (meist 0) und die Masse m 0 .
Dann beträgt die Geschwindigkeit nach der t ( m(t) ist die Masse zur Zeit t ):
Bei der Beschleunigung strömt Treibstoff mit einer Geschwindigkeit v g nach hinten aus und beschleunigt so Rakete die eine Masse m(t) zum Zeitpunkt t habe nach vorne. Diese Beschleunigung muss Impulserhaltungssatz gehorchen. Mit einer Raketengeschwindigkeit von v(t) vor dem Ausstoß hat man einen Impuls von m(t) v(t) .
Beim Antrieb werde nun ein kleiner der Raketenmasse ( dm ) als Treibstoff ausgestoßen. Nach dem Ausstoß die Rakete zum Zeitpunkt t + dt eine verminderte Masse ( m(t) - dm ) und eine erhöhte Geschwindigkeit ( v(t+dt) ); der Raketenimpuls ist damit (m(t) - dm) (v(t+dt) . Der ausgestoßene Treibstoff mit Masse dm und Geschwindigkeit v(t)-v g hat einen Treibstoffimpuls von dm (v(t)-v g ) .
Damit entsteht die Impulserhaltungsgleichung <math> m(t) \; = \; (m(t) - dm) v(t+dt) + \ dm (v(t)-v_g) </math>
Diese Gleichung kann man numerisch für einzelne Zeitschritte lösen. Wenn man kontinuierlichen Treibstoffausstoß annimmt kann man obige Gleichung Differentialgleichung auffassen und erhält als Lösung die angegebene Raketengleichung.