Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Rassismus ohne Rasse bezeichnet rassistische Ansätze die den Begriff Rasse nicht ausdrücklich verwenden.
Dieser Ansatz wurde erstmals von Étienne Balibar beschrieben und bezieht sich begrifflich auf Phänomen des Antisemitismus ohne Juden also die Tatsache daß in Gegenden jüdische Bevölkerung der Antisemitismus fortbesteht und häufig ausgeprägter ist als in Regionen mit einer Gemeinde.
Häufig werden neu-rechte Ansätze als Rassismus ohne Rasse beschrieben sie in der Regel formal multikulturell argumentieren ohne die Rassismen des Nationalsozialismus zu wiederholen und sich teilweise sogar diesen distanzieren. Dabei behaupten die neu-rechten Ideologen Differenz zwischen Völkern bzw. Rassen die erhaltenswert Aus diesen Gründen lehnen sie jede Mischung den von ihnen konstruierten Gruppen ab und eine Rassentrennung .
Aber nicht nur neofaschistische Ansätze beinhalten Rassismus ohne Rassen. Dieser ist wesentlich weiter und auch historisch kein neues Phänomen. Anzeichen sind u.a. folgende Argumentationsstrategien:
Die schlichte Ersetzung des Rassebegriffs durch Wörter Ethnie Kultur Volk etc.;
Auch wenn der Rassismus ohne Rassen schon zu Zeiten des traditionellen Rassismus mit bestand stellt er doch aktuell eine Modernisierung Rassismus dar dessen Charakter häufig nicht einfach durchschauen ist. Genau in dieser Modernisierung und liegt die Gefahr des Rassismus ohne Rassen.