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Rastatter Friede


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Im Rastatter Friede wurde der spanische Erbfolgekrieg ( 1701 - 1714 ) beendet. Als Philipp V. am 5. November 1712 auf die Erbfolge in Frankreich für sich und seine Nachkommen feierlichst und diese Urkunde von Ludwig XIV. bestätigt also eine Union Spaniens mit für die Zukunft verhindert wurde schlossen England und bald auch die Niederlande mit Frankreich Waffenstillstand dem am 11. April 1713 der förmliche Abschluss des Friedens zu Utrecht folgte dem auch Portugal Savoyen und Preußen beitraten; Kaiser und Reich weigerten sich anzuerkennen. Die Bedingungen dieses Friedens waren folgende: V. erhält Spanien mit den außereuropäischen Besitzungen welches aber mit Frankreich vereinigt werden darf; Frankreich erkennt die Thronfolge in England an und tritt an dieses die Hudsonbailänder Neufundland und Neuschottland ab; von Spanien erhält England Gibraltar und Menorca sowie beträchtliche Handelsvorteile im spanischen Amerika Preußen bekommt das Oberquartier von Geldern und Neuchâtel mit Valangin Savoyen eine Anzahl Grenzfestungen und die Insel Sizilien Holland die so genannten Barrierefestungen und einen Handelsvertrag. So von den Verbündeten verlassen konnten Kaiser und Prinz Eugen nichts mehr ausrichten zumal die Reichsfürsten sehr saumselig und unzuverlässig zeigten.

Der Marschall Villars nahm am 20. August 1713 Landau brandschatzte die Pfalz und Baden und eroberte 16. November Freiburg im Breisgau worauf er Prinz Eugen Friedensunterhandlungen anbot welche auch am 26. November 1713 zu Rastatt eröffnet wurden. Am 7. März 1714 wurde der Friede zwischen Frankreich und dem Kaiser zu Rastatt abgeschlossen. Um auch das Deutsche Reich den Frieden aufzunehmen fand ein Kongress zu Baden im Aargau statt wo der Rastatter mit wenigen Änderungen am 7. September 1714 angenommen wurde. Hiernach bekam der die spanischen Niederlande Neapel Mailand Mantua und Sardinien ; Frankreich behielt von seinen Eroberungen nur Landau ; die Kurfürsten von Bayern und Köln wurden in ihre Länder und Würden eingesetzt. Vergeblich verwendete sich der Kaiser für treuen Katalonier welche sich Philipp V. nicht wollten; seine Bemühungen waren fruchtlos Barcelona wurde am 11. September 1714 von dem Marschall von Berwick und die Katalonier verloren ihre alten Vorrechte ständischen Freiheiten.




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