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Raszien (serbisch: Raška ) ist ein Bergland in Süd serbien und Ost montenegro zwischen den Flüssen Tara (im Südwesten) und Ibar (im Osten). Hauptstadt ist Novi Pazar.
Ihren Namen hat die Gegend vom Raschka einem Nebenfluss des Ibar. Heute ist der türkische Name Sandschak (serbisch: Sandžak ) gebräuchlicher. Er bezeichnet ein seit den islamisch geprägtes Gebiet zwischen Zentralserbien und Montenegro und bildet somit eine "Brücke" zwischen Moslems von Bosnien und dem Kosovo .
hat Raszien historische Bedeutung: die slawischen Völker die im 6. Jahrhundert ins heutige Serbien und weiter bis die Alpen bei Slowenien kamen siedelten sich zuerst hier an. nannte man die Serben lange Zeit auch Raszier.
Nach der Römerzeit stand die Region byzantinischer Hoheit erlebte jedoch wechselnde Reichsbildungen. Zunächst die dem altaischen Sprachkreis zugehörenden Awaren im Karpatenbogen und beiderseits der Donau seit dem 567 . Das Awarenreich tangierte Byzanz wenig und über 200 Jahre - bis zur Niederlage gegen das Frankenreich . Es blieb großteils außerhalb einer intensiven mit antiker Kultur erlebte aber erste Christianisierungen seitens Rom und Byzanz.
Um einer awarischen Südexpansion vorzubeugen lud Byzanz slawische Stämme zur Ansiedlung in die des Balkan ein. Die damit seit 580 n. Chr. entstehende südslawische Wanderungsbewegung reichte vom heutigen Slowenien bis Bulgarien und den Peloponnes. Teile der Zuwanderer die griechische Kultur an andere blieben slawisch nach und Volkstraditionen. Aus ihnen bildeten sich kleinere Reiche unter Oberhoheit von " Ostrom " vor allem das seit Mitte des 9. Jahrhunderts selbständige serbische Fürstentum . Es wurde am Ende des 12. formell ein Königreich.
Im 14. Jahrhundert umfasst dieser zeitweilig großserbisches Reich genannte Staat unter Stefan Dusan 1331 - 1355 die ganze westliche Balkanhalbinsel: Herzegowina Montenegro Albanien Mazedonien und Nordgriechenland sowie der heutigen Staaten Kroatien und Bulgarien.
In dieser Machtfülle bestand es zwar einige Jahrzehnte motivierte jedoch viele Serben zwischen 1907 und 1914 nochmals ein panslawistisch -großserbisches Reich anzustreben und den Anschluss Bosniens Serbien zu fordern.
Die Reiche Serbien und Bosnien werden die osmanisch -türkischen Eroberungen ab dem 14. Jahrhundert Teil des osmanischen Reiches. Die Serben 1389 in der Schlacht auf dem Amselfeld (Kosovo Polje) und verlieren ihre Eigenstaatlichkeit 500 Jahre. In dieser Zeit nehmen Teile Bevölkerung den Islam an doch bleibt das serbische Nationalgefühl nicht zuletzt durch die serbisch-orthodoxen Klöster -
1991 war die Hälfte der Bevölkerung des muslimisch . Nach Ausbruch des Bosnienkrieges ( 1992 - 1995 ) wurden die muslimischen Dörfer auf der Seite der Grenze Schauplätze so genannter "ethnischer und viele Moslems emigrierten in die Türkei oder nach Skandinavien .