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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 18. Juni 2013 

Rauhfußröhrlinge


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Rauhfußröhrlinge

Systematik
Klasse : Ständerpilze (Basidiomycetes)
Unterklasse : Hautpilze (Hymenomycetidae)
Ordnung : Boletales
Familie : Röhrlinge (Boletaceae)
Gattung : Rauhfußröhrlinge ( Leccinum )

Die Rauhfußröhrlinge ( Leccinum ) sind eine Gattung aus der Familie der Röhrlinge (Boletaceae). Bekannte Speisepilze wie der Birkenpilz oder die Rotkappen zählen zu dieser Gattung .

Inhaltsverzeichnis

Merkmale

Die Rauhfußröhrlinge sind mittlere bis grosse Röhrlinge meist lang halbkugelig bleibend und mit oder –flockigem Stiel . Die Hüte sind hauptsächlich orange bis orangebraun oder bis graubraun getönt oft mit feinfilziger Oberfläche. weissliche und gelbliche Hutfarben ist möglich. Die Röhren sind mindestens leicht in der Regel ausgebuchtet bis aufsteigend angewachsen oder fast frei. Exemplare haben bisweilen etwas bauchige Stiele später herrschen relativ lange zylindrische bis keulige Formen vor. Der Geruch ist unauffällig. schwach pilzig der Geschmack mild höchstens leicht

Vorkommen

Die Fruchkörper der Rauhfußröhrlinge wachsen von Sommer bis Herbst meistens bestimmte Baumarten gebunden (Mykorrhiza); wie z.B. Birke Espe (Zitterpappel) Hainbuche Kiefer oder Fichte .

Bestimmung

Die einzelnen Arten sind schwierig auseinanderzuhalten. Die Grenze zwischen und eher orangen bis rotbraunen Farben ist Da viele Rauhfüße streng an einzelne Baumarten sind ist der Standort ein wichtiges Merkmal. eine zuverlässige Bestimmung sind aber Chemikalien (z.B. Eisensulfat für Farbreaktionen) das Mikroskop und natürlich gute Sachkenntnis und entsprechende nötig. Zur Verwendung als Speisepilze genügt das Erkennen der Gattung.

Verwendbarkeit

Alle Rauhfußröhrlinge sind essbar sind aber zum grossen selten oder ohne besonderen Wert. Empfehlenswert sind der Schwarzschuppige Birkenröhrling ( L. versipelle ) und die Espenrotkappe ( L. rufum ).

Wichtige Arten

  • Birkenpilz ( L. scabrum )
  • Vielverfärbender Birkenpilz ( L. variicolor )
  • Moorbirkenpilz ( L. holopus )
  • Schwarzschuppiger Birkenröhrling ( L. versipelle )
  • Hainbuchenröhrling ( L. griseum )
  • Espenrotkappe ( L. aurantiacum )
  • Schwarzschuppige Rotkappe ( L. atrostipitatum )
  • Fichtenrotkappe ( L. piceinum )
  • Eichenrotkappe ( L. quercinum )
  • Kiefernrotkappe ( L. vulpinum )

Literatur

  • Helmut und Renate Grünert: Pilze Mosaik-Verlag (1988)
  • M. Moser: Kleine Kryptogamenflora. Die Röhrlinge und Blätterpilze Gustav Fischer (1983)




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