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Rauhnacht


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Als Rauhnächte oder zwölf Nächte bezeichnet man die 12 Nächte zwischen Heiligen Abend ( 24. Dezember ) und dem Fest der Erscheinung des Herrn ( 6. Januar ).

In manchen Gebieten wird die Thomasnacht Dezember) die längste Nacht des Jahres hinzugezählt.

Zumindest un den vier besonders wichtigen ( 21. Dezember 24. Dezember 31. Dezember und 5. Januar ) werden im Volksbrauchtum Haus und Stall Hausvater mit Weihwasser und Weihrauch gesegnet Kerzen entzündet und Gebete gesprochen. vier Raunächte galten mancherorts als derart "gefährlich" sie mit Fasten und Beten begangen wurden. Haus durfte keine Unordnung herrschen keine Wäsche der Leine hängen. Frauen und Kinder sollten Einbruch der Dunkelheit nicht mehr alleine auf Straße sein.

Die Zwölf Nächte waren bereits bei Germanen bekannt. In dieser Zeit steht nach Volksglauben das Geisterreich offen und die Seelen der Verstorbenen sowie die Geister haben Dämonen können Umzüge veranstalten oder gar als Wilde Jagd durch die Lande ziehen. Altem Volksglauben Folge seien die Rauhnächte desweiteren für das von Orakeln sehr geeignet. Im Silvesterbrauchtum wird dieser Glaube - wenngleich in Linie aus Geselligkeit - in Form des Bleigießens bis heute weiter gepflegt.

In verschiedenen Gegenden werden auch andere als Zwölf Nächte bezeichnet beispielsweise zwischen dem Thomastag und Neujahr .

Siehe auch: Zwiebelkalender



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