Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Als Raumfahrt bezeichnet man Reisen oder Transporte in durch den Weltraum . Der Weltraum wird in der Regel "außerhalb der Erdatmosphäre" definiert die Grenzen sind fließend. Die klassische Trennung zwischen Luft- und wird durch die weitergehende technische Entwicklung der aufgeweicht.
Man unterscheidet zwischen der bemannten Raumfahrt bei der Menschen die Reise in Weltraum antreten und der unbemannten Raumfahrt die lediglich Satelliten und Sonden in den Weltraum befördert.
Obwohl schon lange die Vorstellung von zum Mond oder anderen Planeten und Sternen bestand wurde erst im 20. Jahrhundert mit der Entwicklung der Raketentechnik eine brauchbare und die bisher einzige gefunden die ausreichend lange so hohe Beschleunigung ermöglicht dass ein dauerhaftes Verlassen des möglich wird.
Die theoretischen Grudlagen wurden u.a. von Russen K.E. Ziolkowski (1857-1935) gelegt in dem er 1898 mathematischen Grundprinzipien des Raketenantriebs formulierte (siehe Raketengrundgleichung ). Der Amerikaner R.H. Goddard (1882-1945) experimentierte seit etwa 1910 mit Raketenmotoren 1926 erfolgte durch ihn der Start der Flüssigkeitsrakete. Hermann Oberth (1894-1989) stellte 1923 die Grundgleichung der Raketentechnik auf und zeigt mit dem Konzept Stufenprinzips wie man große Nutzlasten in die Flugbahn bringen kann.
Dieser Prozess setzte zunächst im Deutschen Reich ein das in der neuen Technologie Möglichkeit erkannte die Bestimmungen des Versailler Vertrags zu umgehen. Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges entstand so der Forschungs- und Produktionskomplex Peenemünde der schließlich die A4/V2-Rakete hervorbrachte und verheerende Fernwaffe vor allem gegen London und eingesetzt wurde. Die Militärstrategen und Politiker der Sowjetunion und der USA erkannten das enorme Potential der Raketentechnik versuchten aus dem besetzten Deutschland nicht nur und Blaupausen sondern auch Know-How zu erbeuten. Damit bereits in den letzten Tagen des Zweiten ein Wettlauf zwischen den beiden Staaten der andauern sollte.
Im nun einsetzenden Kalten Krieg kam der Raumfahrt vor allem eine und propagandistische Bedeutung zu. Neben dem offensichtlichen militärischen wurde sie von den Zeitgenossen als Messlatte die Leistungsfähigkeit und Fortschrittlichkeit der beiden konkurrierenden wahrgenommen.
Als Folge des so genannten Sputnik -Schocks 1957 wurde der amerikanischen Öffentlichkeit schlagartig dass die Sowjetunion den technologischen Rückstand fast aufgeholt hatte. Von diesem Zeitpunkt an wurde Raumfahrt auch in den USA nach Kräften und es kam zu einem regelrechten Wettkampf. UdSSR erbrachte dabei zahlreiche bedeutende Erstleistungen. Am 12. April 1961 umkreiste Juri Alexejewitsch Gagarin als erster Mensch im Weltall die und sie landete 1959 und 1966 mit Lunik 2 und Luna 9 erstmals auf dem Mond. Dagegen konzentrierten die Anstrengungen der USA unter Präsident Kennedy die bemannte Mondlandung die am 20. Juli 1969 mit einer halben Milliarde TV -Zuschauern das vielleicht größte Medienereignis zur Zeit Kalten Krieges war.
Obwohl die zivile Raumfahrtbehörde NASA im Mittelpunkt der Öffentlichkeit stand und wurde die Entwicklung der Raumfahrt abseits der Prestigeprojekte ausschließlich von militärischen Erwägungen bestimmt. Etwa Viertel aller Satellitenstarts bis heute dienten militärischen Die USA verfügten seit 1959 über Aufklärungssatelliten seit 1960 über Wetter- Navigations- und Frühwarnsatelliten.
Das beiderseits stetig anwachsende Atomwaffenarsenal mündete im nuklearen Patt . Dieser höchst bedrohliche Aspekt der Raumfahrt sich ab den 70er Jahren auch in einer immer stärker werdenden Friedensbewegung niederschlug hatte eine Reihe von Abrüstungsverträgen und Abkommen zur Begrenzung strategischer Waffensysteme ( ABM-Vertrag ) zur Folge.
Die Sowjetunion führte ihre bereits in 60er Jahren begonnenen Forschungen an Kopplungsmanövern Langzeitflügen und Weltraumausstiegen von Kosmonauten über die erste Raumstation Saljut 1 " weiter bis zu gemeinsamen Kopplungsmanövern mit USA 1975 und schließlich zur permanent bemannten Raumstation Mir .
Erst in den 1980er Jahren erlangten auch andere Staaten eine Bedeutung in der Raumfahrt. So hat Europa mit der Ariane -Rakete ein marktbeherrschende Stellung beim Transport von Satelliten in den Weltraum eingenommen.
In Japan wurden ebenfalls eigene Trägerraketen entwickelt. Die visionär ausgerichtete Weltraumpolitik konnten aber bisher nicht in die Praxis umgesetzt werden. Immer wieder Rückschläge und Finanzprobleme zu Verzögerungen obwohl die im Gegensatz zu den Europäern den Projekten gegenüber steht.
Auch Brasilien versucht im Weltraum Fuß zu fassen. jedoch mit wenig Glück. 1997 stürzte eine Trägerrakete kurz nach dem in den Atlantik. 1999 musste eine Rakete kurz nach dem zerstört werden und am 23. August 2003 forderte eine Explosion der Rakete VLS-1 dem Stützpunkt Alcantara im Bundesstaat Maranhao 21 Menschenleben.
Seit längerem hat auch China die Raumfahrt verstärkt gefördert. Am 15. Oktober 2003 hat es den ersten Taikonauten (chinesische Bezeichnung für einen Astronauten) mit Shenzhou -Raumschiff in die Erdumlaufbahn geschickt. Neben Russland und den USA ist China somit als drittes Land der Lage bemannte Raumflüge durchführen zu können.
Die Raumfahrt steht immer noch am ihrer technischen Entwicklung. Neue Technologien wie ein Luft- und Raumfahrzeug oder der Weltraumlift sollen künftig die Startkosten weiter senken der Raumfahrt zum wirtschaftlichen Erfolg verhelfen. Andere wie Generationenraumschiffe Ionentriebwerke oder Sonnensegel sollen der Menschheit den interplanetaren Raum eines Tages vielleicht sogar andere Sonnensysteme erschließen.
Große Erwartungen setzt man auch in wie den kommerziellen Weltraumtourismus und andere Kommerzialisierungsversuche. Durch den Eintritt China in den Club der bemannten Raumfahrt und eine Strategieänderung der USA in Raumfahrtpolitik Anfang 2004 erhoffen sich die Unternehmen die Hauptverantwortlichen einen neuen Innovationsschub.
Um Astronauten sicher in den Weltraum wieder zurück zu transportieren sind teure Sicherheits- Lebenserhaltungssysteme notwendig. Aufgrund dieser Sachlage streiten Raumfahrtexperten der Schwerpunkt der weiteren Entwicklung - zumindest wissenschaftlichen Missionen - nicht eher auf unbemannte gelegt werden soll.
Ein bemannter Flug zum Mars steht die kommenden Jahrzehnte im Fokus der Raumfahrtstrategen. ist das erklärte Fernziel der NASA und der ESA und das bisher ehrgeizigste Projekt der überhaupt. Präsident George W. Bush stellte Anfang 2004 eine neue langfristige für die NASA vor die den Schwerpunkt zu bemannten Missionen zum Mond und zum verlagerten. Europa hatte zuvor schon mit seinem Aurora eine solche Planung aufgestellt.
Neben dem Versuch eine allgemeine philosophische für die Raumfahrt zu geben definieren Wissenschaftler und Philosophen Fernziele der Raumfahrtaktivitäten. Solche Fernziele Ernergiegewinnung aus dem Weltraum Rohstoffgewinnung außerhalb der und die Kolonisierung anderer Planeten. Die Suche Leben außerhalb der Erde rückte in den Jahren immer mehr in den Fokus der