Ravensburg ist mit der nördlichen Nachbarstadt Weingarten mehr oder weniger zusammengewachsen (während der Zeit des Dritten Reiches waren sie gar vereinigt). Gemeinsam mit Friedrichshafen bilden die drei Städte eines der Oberzentren (in Funktionsergänzung) in Baden-Württemberg.
Ravensburg wurde 1088 erstmals urkundlich erwähnt und war bis 1803 eine freie Reichsstadt . Ravensburg war im Spätmittelalter Sitz der Ravensburger Handelsgesellschaft' der ersten deutschen Handelsgesellschaft die ganz Europa Niederlassungen hatte (noch vor den Fuggern ) - und um 1530 sang- und klanglos unterging. Nach Einführung Reformation entwickelte sich ein paritätisches Regierungssystem (Gleichberechtigung exakte Ämterverteilung zu gleichen Teilen zwischen Katholiken Protestanten) was durch den Westfälischen Frieden 1648 für die vier sogenannten Paritätischen Ravensburg Augsburg Biberach und Dinkelsbühl bestätigt wurde und bis ins 19. Jahrhundert galt. Nach der Mediatisierung gehörte die Stadt wenige Jahre zu seit 1810 - endültig seit dem Wiener Kongreß 1815 - zum Königreich Württemberg . In den 1970er Jahren wuchs die Stadt durch die Eingemeindung zahlreicher Dörfer des Umlands vor allem Süden und Westen (die heutigen Ortsteile Eschach Schmalegg und Taldorf).
Das historische Stadtbild konnte trotz eines der alten Stadtmauer deren Steine im 19. Jahrhundert zum Bau des Bahnhofs verwendet wurden werden. Im Zweiten Weltkrieg blieb Ravenburg dank seiner strategischen und Bedeutungslosigkeit und auch dank eines großen von Schweizern geführten Versorgungszentrums des Roten Kreuz von größeren Angriffen der alliierten Luftwaffe verschont. In den 1980er Jahren wurde die Altstadt aufwendig saniert vom Durchgangsverkehr befreit. Ravensburg nennt sich auf der vielen mittelalterlichen Türme und Tore von nur eines das Kästlinstor (südliches Stadttor) im 19. Jahrhundert abgerissen wurde (die Steine dienten unter zum Bau des Kirchturms der evangelischen Stadtkirche) und der noch streckenweise erhaltenen Stadtmauer (mit Resten alter Befestigungsanlagen) auch Stadt der Türme und Tore .
Im Jahre 1888 wurde eine 4 2 km lange Straßenbahnstrecke (Spurweite 1000 mm) zwischen Ravensburg und eröffnet 1911 erfolgte eine 2 4 km lange bis Baienfurt. Am 23. Februar 1959 wurde die Strecke Ravensburg – Weingarten
Der Name der Stadt ist nicht durch die hier ansässige Firmengruppe Ravensburger AG weltberühmt geworden. International bekannt und erfolgreich besonders die Ravensburger Spieleverlag GmbH und ihre zahlreichen Schwesterunternehmen im Ausland.
Mehlsack 51 Meter hoher Turm das Wahrzeichen der Stadt
Blaserturm ebenfalls 51 Meter hoch mitten in Stadt
Obertor Stadttor Richtung Osten
Frauentor Stadttor Richtung Norden
Untertor Stadttor Richtung Westen
Sau-/Spitalturm Teil der ehemaligen Stadtbefestigung der als für das Spital diente und daraus seinen ableitet
Gemalter Turm schön verzierter Turm
Grüner Turm die Namensgebung geht auf die grünen zurück
Schellenbergerturm auf Grund eines Brandes (?) ist teilweise zerstört. Ist im Volksmunde nur als Katzelieselesturm bekannt.
Veitsburg ehemals eine große Burg namens Rauensburg auf einem Hügel über der Stadt. einen Brand wurde diese jedoch weitgehenst zerstört. der Burgfried blieb übrig die heutige Veitsburg.
Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die im barocken Stil gebaute Kirche der Prämonstratenserabtei Weißenau im südlichen Ortsteil Eschach der in 1970er Jahren eingemeindet wurde.
Das Rutenfest vor Beginn der Sommerferien ist auch über die Stadtgrenzen hinaus eine regionale Attraktion. Die Ursprünge des traditionellen reichen wahrscheinlich bis ins 14. Jahrhundert zurück. Aus dem 17. Jahrhundert ist belegt dass Schulausflüge ins Grüne denen die Schüler die Ruten für das kommende Schuljahr zu schneiden als Festanlass dienten. Der übermäßige Alkoholkonsum bei Fest vor allem der von Kindern und führte zur Einführung von Videoüberwachung und zur von Rucksäcken in denen so genannter Fremdalkohol wird um Kosten zu sparen.