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Reaktorphysik


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Die Reaktorphysik ist der Teil der Kernphysik der sich mit dem Aufbau und Funktionsweise von Atomreaktoren in denen Atomkerne gespalten werden beschäftigt. Forschung am Fusionsreaktor ist im Bereich der Plasmaphysik angesiedelt.

Ein Atomreaktor nützt die Tatsache aus bei der durch Neutronen ausgelösten Spaltung von Uran oder Plutonium Energie und weitere Neutronen frei werden. Dieses von Neutronen ermöglicht das Anstoßen und Aufrechterhalten Kettenreaktion . Dadurch kann der Prozess der Kernspaltung einem Atomreaktor kontinuierlich ablaufen und der Reaktor kontinuierlich Energie liefern.

Die Reaktorphysik muss einen geeigneten Aufbau der einen kontrollierten Ablauf dieser Kettenreaktion erlaubt. der direkten Kontrolle der Reaktion etwa durch Anordnung der Brennelemente oder den Einsatz von und neutronenabsorbierenden Materialien ist die Stabilität und der Reaktorbaustoffe von besonderer Bedeutung. Durch die Temperaturen und die entstehende radioaktive Strahlung sind die im Reaktor verwendeten Bauteile Belastungen ausgesetzt; zudem sind sie schwer zugänglich austauschbar.

Da beim Betrieb eines Atomreaktors Neutronenstrahlung frei wird die in allen Materialien radioaktive Isotope erzeugt und bei der Kernspaltung selbst große Mengen radioaktiver Isotope entstehen die Notwendigkeit die beteiligten Anlagen und Materialien Rahmen des Strahlenschutzes streng zu überwachen um die Gefährdung Menschen zu vermeiden.

Weltweit ungelöst ist darüberhinaus das Problem Atommülls .



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