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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 24. Oktober 2014 

Rechenzentrum


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Mit Rechenzentrum bezeichnet man sowohl das Gebäude bzw. Räumlichkeiten in denen die Rechner eines Rechenzentrums untergebracht sind als auch Organisation selbst die sich um diese Computer kümmern. Die gängige Abkürzung ist RZ organisationsabhängig kann mit ZER (zentrale Einrichtung Rechenanlagen) ebenfalls ein Rechenzentrum sein.

Inhaltsverzeichnis

Aufgaben von Rechenzentren

Rechenzentren sind einer administrativen Stelle zugeordnet Beispiel der Finanzverwaltung einer Forschungseinrichtung einer Hochschule oder einem kommerziellen Betrieb wie einer Bank oder einer Versicherung . Diese administrativen Stellen haben die Anforderung Datenmengen zu verarbeiten (etwa die Steuererklärungen aller eines Bundeslandes). Deshalb ist auch eine umfangreiche notwendig die nur konzentriert in einem Rechenzentrum werden kann.

In den Prä-PC-Zeiten wurden vom Staat Gebietsrechenstellen geschaffen die die Aufgabe hatten Rechenkapazität staatliche Einrichtungen zur Verfügung zu stellen. Meist diese Gebietsrechenstellen den Landesämtern für Statistik und

Organisatorische Aufteilung

Ein normales Rechenzentrum sieht im Rahmen Betreuung der Geräte eine organisatorische Dreiteilung vor.

Systemtechnik

Die Systemtechnik zeichnet für die Hardware verantwortlich. Die Systemtechniker reparieren defekte Geräte technische Installationen am Gerät aus kümmern sich die Verkabelung etc. Die Mitarbeiter aus der sind in der Regel in der Nähe elektrotechnischen Berufe anzusiedeln.

Systemverwaltung

Die Systemverwaltung ist für die Administration Maschinen zuständig. Man spricht daher auch von Systemadministration bzw. einfach nur von der Administration. Mitarbeiter sind für die software seitige Konfiguration des Maschinenparks verantwortlich. Wird von Systemtechnik ein neues Plattenlaufwerk hardware mäßig angeschlossen so muss die Systemverwaltung dafür dass dieses Laufwerk auch software seitig von den Rechnern erkannt und benutzt werden kann.

Die Verantwortung der Systemverwaltung ist es Maschinen am Laufen zu halten abgestürzte Maschinen aufzusetzen Software zu installieren und die Systeme überwachen. Weiterhin sind die Systemverwalter für Datensicherheit sie arbeiten zum Beispiel Datensicherungspläne („Backuppläne“) aus sorgen für deren Vollzug. Die Software seite des Datenschutzes obliegt ebenfalls der Systemverwaltung.

Die Administration von Software kann in den Bereich der Systemverwaltung wenn nicht eine eigene Abteilung für derartige benannt worden ist ( Datenbanken Kommunikationssysteme etc.).

Systemverwalter haben meistens eine IT-Ausbildung.

Operating

Das Operating übernimmt eher Hilfsaufgaben die Wechseln des Druckerpapiers dem Reißen der Ausdrucke deren Verteilung oder dem Einlegen von Magnetbändern ähnliches bis zur Umdefinition von Prioritäten in Prozessabläufen reicht. Operator war in den siebziger noch ein sehr qualifizierter Beruf damals oblag dem Operator dafür zu sorgen dass die Großrechner optimal genutzt wurden. Dazu untersuchte er anstehenden Prozesse nach ihrem Ressourcen-Bedarf und sorgte Umständen durch manuelles Anstarten verschiedener Prozesse für optimale Systemauslastung. Durch die Verbilligung und Leistungssteigerung Hardware und immer intelligenteren Betriebssystemen ist dies alledings kein wirkliches Problem mehr.

Operateure haben häufig nicht viel zu Ihre Hauptaufgabe besteht heutzutage darin Maschinen nach wieder anzustarten. Die Kosten durch Ausfälle rechtfertigen Personalkosten ohne weiteres.

Räume eines Rechenzentrums

Neben den üblichen Büroräumen ist die Klimaanlage und der Maschinenraum interessant. Insbesondere Großrechner produzieren sehr viel Abwärme. Die Geräte für den störungsfreien Betrieb ein bestimmtes Raumklima. Geräte habe ihre eigenen Kühlaggregate die teils auf Flüssigkeitskühlung beruhen. Die an die Räume Abwärme wird wiederum von der Klimaanlage abgekühlt.

Der Maschinenraum selbst ist bei kleineren unbemannt. In großen Rechenzentren sitzen die Operateure Maschinenraum bzw. sind nur durch eine Glaswand den Geräten getrennt sodass jederzeit eine optischen der Maschinen möglich ist. Neben den Computern und ihrer Periphärie gibt es vor Schaltschränke. Die Räume selbst haben einen Doppelboden um eine einfache Verkabelung zu gewährleisten.

Mäuse sind in manchen Rechenzentren ein Problem. Daher gibt es spezielle Kabelisolierungen die nicht schmecken. Eine Maus die sich in größeres Gerät verirrt und dort einen Hochspannungsstromkreis kann zum teuren Ärgernis werden.

Zu den Notfallplänen eines Rechenzentrums gehören Sofortmaßnahmen die vom Operating zu ergreifen sind die Klimaanlage ausfällt. Je nach Außentemperatur kann vorübergehender provisorischer Betrieb durch manuelle Belüftung stattfinden kann auch eine Notabschaltung innerhalb weniger Sekunden Minuten nach Auslösung eines Alarms notwendig werden.

Sicherheit in einem Rechenzentrum

Abhängig vom administrativen Umfeld gibt es starke Sicherheitsanforderungen an Rechenzentren. Meist wird lediglich Zutritt kontrolliert und die Räume sind durch gesichert. Einige sind sogar in einem atombombensicheren untergebracht der unterirdisch mehrere Stockwerke umfasst und noch EMP -gesichert ist. Der Zutritt ist auf jeden strikt reglementiert. Führungen in Rechenzentren der Universitäten häufig möglich jedoch dürfen sich die Besucher unter Aufsicht in den Räumen bewegen.

Dem Brandschutz wird besonderer Stellenwert eingeräumt. Brandabschottungen gibt es häufig auch Löschanlagen die minimieren sollen. Wasser kann einem Großrechner mehr Schaden zufügen als ein verschmortes Aus diesem Grund wird in modernen Rechenzentren Gas zum Löschen des Brandes eingesetzt. Die von wichtigen Datensicherungen findet daher auch in anderen Brandabschnitt statt.

Backup-Rechenzentrum

Bereits vor dem 11. September gab es das sog. Backuprechenzentrum gelegentlich hört man auch den Begriff Dabei wird ein vorhandenes Rechenzentrum räumlich vom deutlich getrennt komplett dupliziert. Die Duplizierung gilt für die Hardware als auch für die Software und die aktuellen Daten. Sollte aufgrund Katastrophe (z. B. ein Erdbeben ein Anschlag oder Brand) das Originalrechenzentrum ausfallen so kann der im Backuprechenzentrum sofort fortgesetzt werden.

Notfallpläne und Ausstattung sehen oft sogar dass die Arbeitsräume der Mitarbeiter bis auf Ausstattung des einzelnen Arbeitsplatzes 1:1 kopiert werden von einem Tag zum nächsten die Arbeit den Räumlichkeiten des Backuprechenzentrums fortgesetzt werden können.

Der Hintergrund dieser offensichtlich hohen finanziellen liegt auf der Hand: Der Totalausfall eines würde viele Unternehmen binnen weniger Tage in Pleite treiben.



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