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Recht


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Es gibt keine allgemein gültige Definition Begriffs " Recht ". Schließlich ist "Recht" eine vom Menschen Erfindung ein rein gedankliches Konstrukt. Auf die Zwecke des Begriffs zugeschnitten gibt es daher Unzahl von Definitionen und Begriffsverwirrungen. Recht wird mit anderen Begriffen gleichgesetzt oder in Verbindung wie geschriebenes Recht Naturrecht Rechtsordnung Gesetz Eigentum Wahrheit Rechts-Instanz und anderes.

Was auf jeden Fall für Recht zutrifft ist:

  • Recht muss vereinbart werden.
  • Recht beschreibt einen Anspruch.
  • Recht beschreibt Verhalten svorschriften die das Verhältnis verschiedener Subjekte zueinander regelt.
  • Die Einhaltung von Recht kann sanktioniert werden.

Die Vereinbarung eines solchen Rechts hat den Sinn das Verhalten anderer Instanzen in deren (sozialer) Umwelt sich erstere befindet zu regeln. Die Seite legt sich also eine Selbstbeschränkung auf sie gibt etwas - gewinnt aber (normalerweise) selbst dadurch eine gesicherte durch Konstanz gekennzeichnte Beziehung zur anderen Seite . Es entsteht hierdurch für beide Seiten (sozialer) Wert da der Regelungsbedarf ( Bedarf an Kommunikation Konfliktlösung Abwehr Sanktionen etc.) minimiert wird der im Falle Nichteinräumung entstehen würde. Das Recht ist damit Beleg und ein Werkzeug für soziale Organisation . In einer sozialen Gemeinschaft die Rechte vernünftig gestaltet und nach Prinzip der Gegenseitigkeit einräumt kommt es zu Minderung von (negativen) Reaktionen (Grundprinzip des Minderheitenschutzes ).

Rechte (und Pflichten) sind fast immer Bestandteile gewollter Kooperation können aber auch aufgrund eines übergeordneten Konzeptes entstehen ( Menschenrechte Grundrechte Verfassung ).


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Inhaltsverzeichnis

Objektives Recht und subjektives Recht

Dem Begriff "Recht" kann man sich von mehreren nähern. Eine Möglichkeit ist die Einteilung des Rechts in Recht und subjektives Recht . Mit objektivem Recht wird die Gesamtheit aller für ein Gebiet (z.B. die Bundesrepublik Deutschland ) geltenden Normen bezeichnet unabhängig von ihrer Normqualität d.h. zählen formelle Gesetze ebenso wie materielle Gesetze ungeschriebenes Gewohnheitsrecht ebenso wie die Rechtsfortbildung durch Richter . Allen diesen Normen ist eigen dass die Beziehungen zwischen verschiedenen Rechtssubjekten (z. B. Menschen ) untereinander und ihre Beziehungen zu Rechtsobjekten regeln z.B. das Verhältnis von Eigentümern einer Sache zu Nichteigentümern dieser Sache. Daraus ergibt dass objektive Rechte abstrakt sowohl Rechte als auch Pflichten begründet. dem objektiven Recht leiten sich für einzelne subjektive Rechte und korrespondierende Pflichten ab. Diese Rechte entstehen dadurch dass konkrete Lebenssachverhalte die Voraussetzungen des objektiven Rechts erfüllen und dann jeweiligen Rechtssubjekt ein Recht einräumen oder eine auferlegen.

Beispiel

§ 985 BGB der zum objektiven Recht der Bundesrepublik gehört normiert:
"Der Eigentümer kann von dem Besitzer die verlangen" . § 986 legt fest: "Der Besitzer kann die Herausgabe verweigern wenn [...] dem Eigentümer gegenüber zum Besitze berechtigt [...]"

Um aus diesen objektiven Rechtssätzen subjektives Recht folgen zu lassen müssen nun in Lebenssachverhalt die Voraussetzungen des § 985 BGB sein ohne dass die "Hindernisse" des § vorliegen.

  • Ein Rechtssubjekt (z.B. ein Mensch ) muss Eigentümer einer Sache sein
  • Ein anderes Rechtssubjekt (z.B. ein Mensch) Besitzer der Sache sein aber nicht Eigentümer
  • Der Besitzer der Sache darf kein zum diesem Besitz haben (z. B. aus einem Mietvertrag ).

Das ist z.B. der Fall wenn ohne Erlaubnis in den unbeaufsichtigt herumstehenden Wagen des Erich einsteigt den der Erich seiner Tante geschenkt und übereignet bekommen hat. Hier Erich das subjektive Recht auf Herausgabe gegen das sich aus dem objektiven Recht des 985 BGB ableitet. Bernd hat die korrespondierende den Wagen an Erich herauszugeben.

Formelles Recht und materielles Recht

Unter formellem Recht versteht man Rechtsnormen die das Verfahren Durchsetzung materiellen Rechts regeln. Materielles Recht hingegen regelt die tatsächlichen "Inhalte" des nicht mit welchem Verfahren man sein Recht sondern welches (subjektive) Recht man hat.

Woher kommt das Recht

Ein anderer Ansatz ist die Frage Recht kommt oder warum Recht gilt.

Woher kommt das Recht? - Das die Frage schlechthin unterhält man sich über Es wird deutlicher wenn man es an anderen Frage erklärt. Kann es (rein theoretisch) Recht geben Gewalt zu initiieren? Einfach so! Antwort ist einfach denn ein solches "Recht" Unsinn denn macht braucht kein Recht um zu initiieren. Das macht man einfach wenn kann und nennt es dann Willkür. Ohnehin niemand zustimmen wenn er betroffen wäre. Es allenfalls sein dass sich A und B C Gewalt anzutun. Das wäre dann aber nur die Willkür von A und B C. Wo kommt das Recht also her? macht der Begriff Recht nicht anders Sinn wenn Recht aus einem Konsens einsteht. Recht muss also eine frei Vertragsnorm sein.

Siehe auch

Weblinks



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