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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 26. Oktober 2014 

Redundanz


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Redundanz (lat. redundare = im Überfluss vorhanden sein) ist Informationsgehalt einer Nachricht der überschüssig ist weil implizit oder explizit schon vorher in der gegeben wurde. Redundante Informationen lassen sich fehlertolerant einen Informationskanal kommunizieren da unter Umständen verloren gegangene oder Teilinformationen von dem Empfänger aus ihrem Kontext rekonstruiert werden können. Ein Maß für Fehlertoleranz ist die Hamming-Distanz .

Der Begriff "Redundanz" wird in Telekommunikation und EDV auch für das mehrfache Vorhandensein identischer zum Zweck der Erhöhung der Ausfallsicherheit eines verwendet. Ressourcen können z.B. Baugruppen Festplatten aber Leitungen oder ganze Geräte sein.

In der Datenbankentwicklung gilt es Redundanzen möglichst ganz zu da diese erstens zu höherem Speicherplatzbedarf und möglicherweise zu Inkonsistenz führen können.

In Datenbanken existieren neben der oben beschriebenen nicht (Fakten-)Redundanzen auch gewollte Redundanzen. Dazu gehört sowohl Schlüsselredundanz (zur Realisierung von Beziehungen zwischen Relationen ) als auch die Datenredundanz. Unter Datenredundanz man das mehrfache Auftreten eines Attributwertes z.B. die doppelte Speicherung des Namens für Herrn Müller und für Frau Müller.

Siehe auch: Informationstheorie Entropie (Informationstheorie) Tautologie Pleonasmus



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