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Refluxösophagitis


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Refluxösophagitis (engl.: reflux oesophagitis) auch Refluxkrankheit genannt eine entzündliche Erkrankung der Speiseröhre die durch den unphysiologisch langen Rückfluss von Magensaft bedingt ist.

Inhaltsverzeichnis

Pathogenese (Ursachen)

Meist liegt eine Kardiainsuffizienz (siehe Magen ) zugrunde. Oft steht die Erkrankung auch Verbindung mit einer Hiatushernie . Zusätzlich sind meist andere Noxen ("Schadstoffe") Alkohol Tabakrauch oder Medikamente involviert.

Symptome

Vor allem nachts (im Liegen) nach oder Genuss von Tabakrauch oder Alkohol kommt zum sauren Aufstoßen von Magensaft und zu Sodbrennen .

Komplikationen

Es kann zu Blutungen und Stenosen im Bereich des gastroösophagialen Übergangs kommen. Ausbildung eines Barrett-Syndroms ist möglich. Patienten mit Refluxösophagitis haben erhöhtes Risiko für Ösophaguskarzinome .

Therapie

Im Vordergrund steht eine eiweiß- und Diät sowie Tabakrauch- und Alkoholkarenz. Medikamentös sollte Wirkung der Magensäure mit Antazida Histamin-H2-Rezeptorblockern und Protonenpumpenhemmern (z.B. Omeprazol) begegnet In gravierenden Fällen ist eine operative Intervention Auf Grund des erhöhten Karzinomrisikos sind regelmäßige gastroskopische Kontrollen notwendig.
  

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