Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Refluxösophagitis (engl.: reflux oesophagitis) auch Refluxkrankheit genannt eine entzündliche Erkrankung der Speiseröhre die durch den unphysiologisch langen Rückfluss von Magensaft bedingt ist.
Meist liegt eine Kardiainsuffizienz (siehe Magen ) zugrunde. Oft steht die Erkrankung auch Verbindung mit einer Hiatushernie . Zusätzlich sind meist andere Noxen ("Schadstoffe") Alkohol Tabakrauch oder Medikamente involviert.
Es kann zu Blutungen und Stenosen im Bereich des gastroösophagialen Übergangs kommen. Ausbildung eines Barrett-Syndroms ist möglich. Patienten mit Refluxösophagitis haben erhöhtes Risiko für Ösophaguskarzinome .
Im Vordergrund steht eine eiweiß- und Diät sowie Tabakrauch- und Alkoholkarenz. Medikamentös sollte Wirkung der Magensäure mit Antazida Histamin-H2-Rezeptorblockern und Protonenpumpenhemmern (z.B. Omeprazol) begegnet In gravierenden Fällen ist eine operative Intervention Auf Grund des erhöhten Karzinomrisikos sind regelmäßige gastroskopische Kontrollen notwendig.